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Montaña Bocinegro

Blick Richtung Gran Canaria und einer Staubwolke aus der Sahara.
Wanderweg nach Médano

Wer wie wir Anfang Januar auf Teneriffa ist, sollte von der in den Reiseführern versprochenen Artenvielfalt am Montaña Bocinegro nicht zu viel erwarten. Einige teils recht interessante Pflanzen können wir zwar am Wegrand entdecken. Um Zugvögel zu beobachten, aber ist der Winter eine wahrlich schlechte Zeit. Lediglich ein paar Möwen sind über dem Meer, ein paar Spatzen nahe der Strandpromenade und Tauben in Richtung Flughafen zu sehen.

So also folgen wir dem Wanderweg, vorbei an einem alten Gefechtsstand aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, auf die Kuppe des nur 36 Meter hohen Bocinegro. Wow, welch eine Leistung! Wobei, unterschätzen sollte man diese kleinen Vulkane nicht. Denn das erodierte Lavamaterial ist leicht rutschig, sodass man doch ab und zu aufpassen muss, nicht wieder einen Meter hinunter zu rutschen.

etwas festeres Schuhwerk wäre besser
Bocinegro
seltsame Pflanze am Rande

Oben angekommen, eröffnet sich uns ein schöner Blick über das offene Meer, entdecken wir unter einer Staubwolke Gran Canaria, und - zur anderen Seite - eine Landschaft in allen nur möglichen Farben: besteht die Ebene unter uns hauptsächlich aus weißem Bimsstein,

erstreckt sich über den Montaña Roja ein Streifenmuster aus gelben, ockerfarbenen, braunen und schwarzen Streifen. Überwiegend sind jedoch die roten Bereiche zu sehen, die reich an oxidiertem Eisen sind und dem Montaña Roja seinen Namen gaben.

Blick vom Bocinegro über das Meer
Blick vom Bocinegro über das Meer
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