Teneriffa - Reiseverlauf, Karte und Ausflugsziele

Stationen unserer Reise

Hier erhaltet Ihr einen kleinen Überblick zu unserer Reise dem Reiseverlauf und der Karte zu Teneriffa mit den eingetragenen Ausflugszielen. Die häufigen Fragen, die uns immer wieder gestellt werden, beantworten wir Euch in den Reisetipps unterhalb der Karte.

Wir hoffen Euch hat unser Reisebericht über Teneriffa gefallen und freuen uns immer sehr über Rückmeldungen. So wünschen wir viel Freude beim Reisen, Annette und Lars Freudenthal

Tag Reiseprogramm
1 Flug ab Frankfurt mit Condor nach Teneriffa
abends Ankunft auf Teneriffa
Fahrt mit Leihwagen zur Finca Palo Alto
2 verregneter Tag
Einkaufen in Adeje
Spaziergang durch El Jaral
3 Ausflug nach Garachico
Wanderung zum Mirador von Garachico
Silvester, Grillen bei der Finca
4 kleine Wanderung in den Barranco nahe El Jaral
5 vergebliche Fahrt zum Barranco Infierno
Wanderung ab Tamaimo über Arguayo nach Santiago und zurück über den Barranco de Santiago nach Tamaimo
6 Wanderung durch den Barranco Infierno bei Adeje
7 große Wanderung durch die Masca-Schlucht
8 Fahrt in den Nationalpark El Teide
Spaziergang beim Mirador Sámara
Auto aufgebrochen
Polizei in Las Américas
abends nochmals Fahrt in den Nationalpark Teide
9 dritte Fahrt in den Nationalpark
Stopps u.a. am Mirador Boca de Tauce
Besichtigung der Roque de Garcia
Rundfahrt durch den Nationalpark El Teide
nachmittags nochmals zur Polizei in Las Américas
10 Fahrt in den Westen von Teneriffa
Stopp bei Los Gigantes
Spaziergang durch Masca
Spaziergang und Mittagessen in Garachico
Drachenbaum in Icod de los Vinos
11 dritter Ausflug in den Nationalpark Teide
Stopp bei den Roque de Garcia
Wanderung zu den Teide-Eiern
Fahrt durch die Cumbre Dorsal mit Stopp bei den Lavaschichten
12 Fahrt nach Médano
kurze Wanderung auf den Vulkan Montaña Roja
13 Fahrt an den Strand Playa San Juan
14 Abstecher nach Playa San Juan
Rückreise von Teneriffa Süd nach Frankfurt

Karte mit Ausflugszielen auf Teneriffa

1 Los Gigantes 3 Arguayo 5 Garachico
2 Tamaimo 4 Santiago del Teide 6 Wellenbad im Hafenbecken

Häufige Fragen und Reisetipps zu den Kanaren

Zu welcher Jahreszeit waren wir auf der Insel?

Wir sind zwei Tage vor Silvester angekommen und für zwei Wochen geblieben. In dieser Zeit ist das Wetter oft diesig und der Himmel verhangen. Dies gilt insbesondere für die Nordküste und das Bergland, wobei sich die Bedingungen auf der Insel jedoch abhängig von der Windrichtung und der Region schnell ändern können.

Den meisten Sonnenschein gibt es an der Südküste und hier insbesondere an den Orten, welche der Nachbarinsel La Gomera am nächsten sind. Während die Temperaturen am Meer oft um die 20° Celsius schwanken, wird es im Bergland empfindlich kühl. Windfeste und warme Kleidung sind für Wanderungen etwa am Teide notwendig.

Wo haben wir die Finca Palo Alto gebucht?

Wir haben die Finca auf der Seite von Sonniges Teneriffa gefunden. Dadurch kam es im Vorfeld mehrfach zu Verwirrungen, da Sonniges Teneriffa diese und einige andere Fincas auf Teneriffa nur vermittelt, sich ansonsten aber anscheinend einzig um seine Provision (diese entspricht wohl der Anzahlung) kümmert. Als Folge bekamen wir sowohl vom Vermieter als auch von Sonniges Teneriffa dieselben Fragen gestellt wie und ob wir die Finca nun buchen möchten und war zeitweise nicht klar,

ob wir die Finca doppelt oder gar nicht gebucht hatten.
Leider hat uns Sonniges Teneriffa zudem um 50 Euro betrogen, weshalb wir diesen Veranstalter (oder auch Vermittler) auf gar keinen Fall weiter empfehlen können.

Später haben wir dann von einem anderen Reisenden erfahren, dass nun wohl auch in der Finca Montimar katastrophale Verhältnisse eingekehrt sind, weshalb wir selbst auch die zweite Finca des Vermieters auf gar keinen Fall mehr buchen würden.

Reise- und Wanderführer für die Kanaren

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Kommt man mit Deutsch / Englisch zurecht?

In den Restaurants ist es gar kein Problem. Da viele Fincas von Deutschen vermietet werden, gibt es auch hier i.d.R. keine Probleme. Zumindest beim Bezug der Ferienwohnung.

Beim Besuch des Drachenbaums sowie der Wanderung durch die Höllenschlucht verstehen die Mitarbeiter Englisch und bieten einem zudem schriftliche Informationen auf Deutsch an.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Auf Teneriffa waren wir noch mit einer Canon Eos 400D mit dem Standardobjektiv Objektiv Efs 17-85 mm und einem Tele mit 70 bis zu 300 mm und Bildstabilisator unterwegs. Das Tele hat sich nicht gelohnt, weil ich überwiegend Landschaftsbilder oder Porträts aufgenommen habe.

Inzwischen nehmen wir die meisten Bilder mit der Canon Eos 6D auf. Sie bietet zwar nicht so viele AF-Punkte wie die 5D Mark III, ist dafür aber handlicher, leichter und mit einem integrierten gps-Empfänger ausgestattet. Gerade bei Geländeaufnahmen können wir dadurch später schneller die Berge und Landschaften bestimmen. Zur Hilfe nehmen wir hier das Programm Geosetter. Wer die Kamera mit dem externen GPS Receiver GP-E2 von Canon nutzt, bekommt neben der Aufnahmeposition auch die Blickrichtung angezeigt. Immer mit dabei bzw. vor der Linse des Objektivs ist ein UV-Filter oder auch nur einfacher Schutzfilter, um die Linse vor Dreck und Fett zu schützen.

Wer eine Fotoausrüstung mitnimmt, deren Verlust ihn schmerzen würde, sollte diese versichern. Wir selbst haben unsere Ausrüstung bei Aktivas (Alte Leipziger) versichert, welche meine Kamera innerhalb einer Woche ersetzt hat. Wenn ich bedenke, dass wir die Versicherung eigentlich wegen unserer Reisen nach Afrika und in die Karibik abgeschlossen hatten.

Vor dem Hintergrund möglicher Diebstähle nehmen wir inzwischen ein gebraucht gekauftes und damit für Langfinger wenig attraktives Lenovo Notebook mit auf Reisen. Das ist leistungsmäßig top, war aber wesentlich günstiger als ein Neues. Durch die regelmäßigen Sicherungen am Abend auf dem Laptop und zusätzlich auf einer externen Festplatte plus den Bildern auf den Kartenspeichern sollten wir sicher sein, dass uns keine Aufnahmen abhandenkommen. Außerdem ist es richtig schön, den Tag mit einer Diashow der neuesten Eindrücke in aller Ruhe Revue passieren zu lassen, eh es am nächsten Morgen zu den nächsten Zielen geht.

Wie sieht es aus mit Strom, Steckdosen und Netzspannung?

Steckdosen und Spannung waren kein Problem, da diese in der Finca wie in Deutschland sind. Ein Problem könnten allenfalls Spannungsschwankungen verursachen.

So hat uns ein Techniker vor Ort berichtet, dass er auf einmal 380 Volt auf der Hausleitung hatte, was sein PC gar nicht so lustig fand.

Wie ist das Essen auf der Insel?

Nachdem unser Auto aufgebrochen wurde, hatten wir auf teure Restaurant-Besuche verzichtet und uns überwiegend selber versorgt. Zum Einkaufen sind wir nach Adeje gefahren, wo es einen günstigen Mercadona gibt.

Die paar Restaurant-Besuche, die wir uns in Garachico und Playa San Juan gegönnt haben, waren ausgesprochen lecker, bekömmlich und preiswert. Das heißt, verglichen mit den Preisen entlang der Deutsch/Schweizer-Grenze angenehm billig.

Würden wir noch einmal einen Leihwagen nehmen?

Ja. Das würden wir trotz des Einbruchs. Allerdings würden wir keinen Leihwagen mehr nehmen, bei dem Glasbruch nicht mitversichert ist,

sondern den Wagen über eine Agentur mieten, welche die Selbstbeteiligung bei Einbruch erstattet wie es zum Beispiel bei Tuicars der Fall ist.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Vermieter der Finca gemacht?

Die Erfahrungen mit dem Vermieter der Finca Palo Alto sind weitgehend nicht vorhanden, da es keinerlei Service vor Ort gab - den Brötchendienst des Gärtners an den Wochentagen (Mo.-Fr.) mal ausgenommen. Auch der Sohn, der uns die Schlüssel brachte, schien nicht sonderlich motiviert gewesen zu sein.
Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass die Finca Palo Alto als Selbstläufer geführt wird. So wird bereits die Vermarktung in großen Teilen von Dritten betrieben und ist die Finca so eingerichtet, dass sich die Gäste um vieles selbst kümmern können/sollen.

Zum Beispiel wird darum gebeten, den Saunaofen nach Gebrauch von der Asche zu säubern, damit auch die nächsten Gäste eine ordentliche Sauna vorfinden.
Ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich (Gärtner und Putzfrau ausgenommen) keiner groß um die Finca kümmert, ist der schlechte Zustand der Ruheoase unterhalb der Finca. Genauso ließe sich ein ordentlicher Parkplatz mit wenigen Stunden Einsatz für die unteren drei Gebäude einrichten, der wirklich notwendig ist.
Erklären lässt sich dies wohl dadurch, dass die  Vermieter noch eine zweite Finca betreiben, die größer (mit Hallenbad und Gastronomiezelt) und teurer ist.