Türme von Tallinn

Lehmpforte von Tallinn - Viru
Türme beim Platz der Türme

Bei unseren Spaziergängen waren wir immer wieder von den vielen Türmen begeistert. Insgesamt 40 Stück hatten einst die 2,35 Kilometer lange, bis zu 16 Meter hohe und zwei bis drei Meter dicke Stadtmauer verstärkt. Immerhin 26 sind erhalten geblieben. Zu verdanken haben wir dies einem Zufall:

denn während in den meisten anderen Hansestädten etliche Türme und Mauern geschliffen wurden, um Platz für Ringstraßen, Flaniermeilen und Grüngürtel zu schaffen, holte der Sinn für den Denkmalschutz die Abrissarbeiten in Tallinn bald ein. Nur wenige Türme fielen dadurch dem Abriss Mitte des 19. Jahrhunderts zum Opfer.

Mägdeturm von Tallinn
Neitsitorn
Nikolaikirche in Tallinn

Neben den Türmen beim Platz der Türme und dem »Kiek in de Kök« zählen die Nebentürme vom Viru-Tor zu den bekanntesten Türmen Tallinns. Das Vortor und das fünfstöckige Hauptgebäude vom Viru-Tor selbst ist leider nicht mehr erhalten.

Wohl aber ist die Viru-Straße immer noch einer der wichtigsten Zugänge in die Altstadt. So herrscht hier an lauen Abenden immer viel Betrieb auf der Verbindung zwischen dem Alten Markt und der Neustadt mit ihre hochmodernen Bürobauten und Geschäften.

Nunnadetagune torn (links) und Loewenschede torn
Grusbeketaguna, Eppingi und Plate torn
VG Wort