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Wehrmauer von Tallinn & Platz der Türme

auf dem Platz der Türme
Grusbeketagune torn (links), Eppingi torn und Plate torn

Unsere nächste Station ist der Platz der Türme. Auch wenn er kein Platz im eigentlichen Sinn ist, sondern nur ein Abschnitt des Grüngürtels außerhalb der Altstadt, macht er seinem Namen alle Ehre.

So bietet er uns eine schöne Sicht auf einige Türme der alten Stadtmauer. Schauen wir nach links, sehen wir den Grusbeketagune torn, den Eppingi torn und den Plate torn. Dazwischen ragt der Kirchturm der Olaikirche in die Höhe.

Grusbeketagune torn (links), Eppingi torn und Plate torn
Loewenschede torn
Gasse zum Loewenschede torn

Drehen wir uns ein wenig nach rechts, blicken wir zum Köismäe torn und Loewenschede torn. An ihm können wir von hier gut die Besonderheit von Tallinns Türmen erkennen. Denn während die Türme nach außen klassisch rund gebaut wurden,

sehen sie auf der Innenseite wie abgeschnitten aus. Warum dies so gemacht wurde, wissen wir nicht. Wohl aber sehen wir, dass diese Bauweise Platz innerhalb der Stadtmauer spart, was die Anlage der Gassen erleichtert hat.

Flieder in Tallinn
Nunnadetagune torn
Saunatorn Tallinn

Der Besuch vom Platz der Türme lohnt sich vor allem auch im Sommer. Denn an diesem Abschnitt der Stadtmauer findet alljährlich das Blumenfestival statt. Eingeteilt in kleinen Beeten konkurrieren hier die kreativen Ideen und Pflanzenarrangements um die Gunst der Spaziergänger.

Ragt an der einen Ecke ein halbes Ruderboot aus einem Sandbeet, ist es ein paar Meter der Kopf einer Robbe, die aus einem Meer aus Silberblättern und Petunien schaut. Dazwischen lädt eine übergroße Bank zum Verweilen ein. Einfach schön!

ganz kleine Annette auf großer Bank
Beet zum Fest der Blumen in Tallinn
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