• Deutsch
  • English
Anzeige

Rückreise nach Mitteleuropa

Letzte Eindrücke von Südafrika

Der Flughafen von Johannesburg ist eine gute Autostunde vom Visitor Center von Morapeng entfernt. Über die Umgehungsstraße kommen wir nördlich an Johannesburg vorbei. Das ist uns ganz recht. Trotzdem kommen wir durch eine längere Marktstraße, die auf uns einen eher wilden Eindruck macht. Offenbar möchte unser Navi noch ein bisschen was erleben. So gestalten reichlich Leute auf der Straße und jede Menge Ampeln die Fahrt etwas mühsam, bis wir schließlich den N1 Western Bypass erreichen.

Auf der Mautstrecke herrscht ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen. Dieser aber verläuft in geordneten Bahnen, sodass wir wieder rasch vorankommen. Was fehlt, ist eine Tankstelle. Eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass entlang der Autobahn mehrere zu finden sein müssten. Falsch gedacht. Als Folge leuchtet unsere Tankanzeige schon eine bedrohlich lange Zeit. Doch bevor wir Nachschub finden, stehen wir auch schon am Flughafen.

Gnus in Südafrika

Das Auto mit leerem Tank abgeben, kommt nicht in Frage. Dafür ist die Gebühr angesichts des Minitanks entschieden zu hoch. So irren wir bis zu einer Tanke im nächstgelegenen Shoppingcenter. Umso einfacher und unkomplizierter gestaltet sich anschließend die Fahrzeugrückgabe. Einfach Schlüssel abgeben und gehen. Ein paar Wochen später werden wir dann auch die Abrechnung für die Autobahngebühr erhalten.

Ganz relaxt drehen wir mehrere Runden zu Fuß über den Flughafen und sind begeistert von der erstaunlich schönen Töpferware, die in wenigstens zwei Läden angeboten wird. Dazwischen treffen wir eines der italienischen Paare vom Royal Natal Nationalpark. Es stellt sich heraus, das sie aus Madrid kommen, also doch eher Spanier sind. So haben wir noch eine schöne Unterhaltung, bevor die Maschine der Swiss pünktlich zum Einstieg bereit ist.

Hippos in Südafrika

Wie schon beim Hinflug versucht Lars, zwei Gläser Sekt zu stibitzen. Doch heute sind die Stewardessen a) langsamer und b) aufmerksamer. Als Folge sind erst wenige Gläser Sekt gerichtet, die dafür aber mit Argus Augen bewacht werden. Schließlich sei der Sekt der höheren Klasse vorbehalten und gibt es auch für Geburtstagskinder keine Ausnahme. Schade eigentlich. Trotzdem genießen wir den Flug, stoßen dafür mit Rotwein an und schwelgen in Erinnerungen.

Mit dem Mietwagen sind wir exakt 4163 Kilometer gefahren. Hinzu kommen die Touren mit Bernards Familie mit weiteren knapp 400 Kilometern. Mit anderen Worten: als der Flieger abhebt, ist der Kopf voller neuer Eindrücke. Bis zur Landung könnten wir in einer Tour quatschen, ohne uns zu wiederholen. Dann fallen uns auch schon die Augen zu, schlafen und träumen wir tief und fest von unserer nächsten Südafrikareise.

Anne und Lars in Südafrika
Giraffe in Südafrika
Anzeige