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Wintertour von Stockholm zur Ostsee

Annette im Schneegestöber
ja, es schneit...

»Willkommen bei der ersten Wintertour mit Schnee in diesem Winter!« Ja, es ist kaum zu glauben, aber tatsächlich erklärt uns die Reiseleiterin, dass Stockholm den mildesten Winter seit mehreren Jahrzehnten hatte. »Wir haben den ganzen Winter auf Schnee gewartet.

Aber es hat die ganze Zeit nicht geschneit, das hier ist unser erster Schnee.« Und das zwei Tage vor Ostern. Na klasse! Denn auch wenn unsere gebuchte Wintertour somit ihrem Namen gerecht wird, so behindert der starke Schneefall doch arg die Sicht auf die Altstadt.

vorgelagerte Insel in der Ostsee
Abba-Museum

Das ist dann der Nachteil, wenn man die Fahrt daheim gebucht bzw. die Tickets ausgedruckt hat. Aber wir wollen nicht meckern. Denn auch so gibt uns die Fahrt ein paar interessante Ansichten auf Gamla Stan , Skeppsholmen, Djurgarden und mehreren vorgelagerten Inseln wie der Insel Fjäderholmarna.

Dass die auf dem Deck ausgelegten Felle binnen weniger Minuten unter dem Schnee verschwinden, wen kümmert es? Da merken wir uns doch lieber, wie wir später zum Vasa-Museum kommen, und werfen im Vorbeifahren einen Blick auf den im Winter geschlossenen Freizeitpark Gröna Lunds und das kurz vor der Eröffnung stehende Abba-Museum.

im Sommer herrscht hier ein reger Ansturm
Ausflugssiedlung im Winterschlaf

Als wir weiter draußen, am Rande der Ostsee, sind, lässt der Schneefall schließlich etwas nach, so dass wir eine klare Sicht auf die verschneiten und im Winter so gut wie unbewohnten Inseln und Ausflugsziele der Schweden bekommen. Zugleich lernen wir, dass die rote Farbe keine Modefarbe ist,

sondern das wohl beliebteste Holzschutzmittel in Skandinavien. Wenn sich so ein einheitliches Ortsbild erreichen lässt, soll es uns recht sein. Dann wendet das Schiff auch schon wieder und fährt zurück an den Anleger Strömkajen, wo die gebuchte anderthalb Stundentour nach etwa 65 Minuten endet.

so leer im Sommer und es wäre eine Oase in der Ostsee
VG Wort
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