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Freilichtmuseum Skansen

Handwerksläden in Skansen

Allmählich sind wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt leicht durchgefroren (Annette stark) und froh, dass ein paar der alten Häuser in der Skansen-Siedlung geöffnet sind. Wie ein alter Eisenwarenladen, in dem es so ziemlich alles gibt,

was man heute in vielen Haushalten nicht mehr findet - und oft nicht mehr braucht. So gehören auch die alte Kasse mit den schweren Knöpfen und der Kurbel genauso zu den Ausstellungsstücken, wie der nette Mann, der dahinter steht.

im Eisenwarenladen
Wohnzimmer im Stil der 1930er Jahre
sie ist gut gelaunt und heißt uns in den 30er Jahren willkommen

Als wir rechts an der Ladentheke vorbeigehen, kommen wir erst in eine - unbewohnte - Stube und gleich danach in eine - bewohnte - Küche. »Willkommen in den 1930er Jahren«, begrüßt uns eine junge Frau. Sie strahlt uns an und, wie in Skansen üblich, trägt sie Klamotten aus der Zeit, aus der das Gebäude stammt. Sie strickt, vor ihr steht eine Tasse Tee und sie spielt sogar mit, als ich ihr strahlendes Lächeln mit meiner »digitalen 2000er Jahre Spiegelreflexkamera« aufnehme und sie frage, ob sie so ein Gerät schon mal gesehen hat? »Oh nein«, entgegnet sie, »was für eine seltsame Sache ist das in deinen Händen...?« Und mit Blick auf die Aufnahme: »Wow, es ist wirklich sehr gelungen.«

Nach dem Eisenwarenladen besuchen wir eine düster gehaltene Apotheke, in der Kräuter und Süßigkeiten feilgeboten werden, stärken uns in der kleinen, sehr gut besuchten Bäckerei und schauen kurz in ein Milchgeschäft, in dem es nur weiße Eier und Milch (aus großen Milchkannen abgefüllt) zu kaufen gibt.

Als wir die Siedlung schließlich verlassen, kommen wir zum Handwerker- und Künstlermarkt. Es duftet nach frisch gebrannten Mandeln, nach Duftölen und -stoffen, aber auch nach geräuchertem Fisch. Ihn haben die Schweden wahrscheinlich bewusst ans hintere Ende verbannt.

hier gibt es gebrannte Mandeln
Süßwaren und Kräuter
VG Wort
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