Anzeige

Demonstration für ein freies Tibet

Sergels Torg
Demo für ein freies Tibet

Nach einem weiteren Spaziergang auf der Gamla Stan sind wir eigentlich schon wieder auf dem Rückweg ins Hotel. Als wir über die Drottninggatan zum Platz nahe den Stadsteatern und der U-Bahn Station T-Centralen kommen, laufen wir jedoch direkt in die Vorbereitung zu einer Demo.

Klarer Fall: auch wenn die chinesische Regierung alles versucht, um Tibet abzuriegeln, so kann sie es doch nicht verhindern, dass sich Exil-Tibeter in vielen großen Städten aufraffen, für ein besseres Los ihrer Landsleute zu kämpfen.

Demo für ein freies Tibet
Bilder zeigen, was keiner sehen soll - und passiert
Demo für ein freies Tibet

Aber was heißt hier kämpfen? Es sind hunderte Kerzen, die sie zu einem großen Kreis und ein »FREE TIBET« aufstellen. Als es ans Anzünden geht, gibt es Probleme. Immer wieder bläst der eisige Wind die Flammen aus und gelingt es den Demonstranten nur mühsam, die Kerzen zu entzünden.

Da wollen auch wir nicht untätig zusehen und helfen, ein paar Lichter zu entfachen. Schließlich gelingt es uns. Wie auch vielen anderen Passanten. Die meisten sind zufällig hierher gekommen. Und doch lassen sie einen Buchstaben nach dem nächsten aufleuchten.

Demo für ein freies Tibet
Demo für ein freies Tibet

Die Stimmung ist friedlich, aber wie sollte es auch anders sein? Mit ihrer Blockadehaltung gegen Tibet und dem Rauswurf der Journalisten, der Verleumdung des Dalai Lama und den viel zu heftigen wie erbosten Reaktionen, man solle sich nicht in chinesische Angelegenheiten einmischen,

hat die Regierung in Peking längst ihr Gesicht verloren. So also strahlen die vielen kleinen Lichter in die frühe Nacht hinaus, während in anderen Teilen der Welt der olympische Fackellauf längst zur Farce verkommen ist.

Demo für ein freies Uyghur
Demo für ein freies Tibet
VG Wort
Anzeige