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Mit dem Zug durch das Bergland von Sri Lanka

Gemächlich rattern die Räder über die Gleise. Beiderseits der Strecke bestimmen Teeplantagen das Bild. Hohe Bäume spenden den Büschen Schatten, sodass die Blätter in der Höhensonne nicht verbrennen.

Kommen wir am Anfang durch kleine Einschnitte, werden diese mit der Zeit immer tiefer, bis sich dann endlich die Tunnel zwischen hohen Felswänden aneinander reihen.

zahlreiche Tunnels charakterisieren die Strecke nach Ella
zwischendurch wieder Teeplantagen

Weiter oben ändert sich die Landschaft, dominieren erst der Dschungel, dann Nadelwälder. An kritischen Stellen schmiegt sich der Zug nahezu an den Berg. Auf der anderen Seite droht unser Blick in tiefe Schluchten zu fallen.

Güterwaggons, die weiter unten liegen, können nicht beruhigen. Es zieht. Auch ist die Luft hier deutlich kühler. Bis dann endlich die Deckenventilatoren abgestellt werden.

sobald der Zug durch ist, wird auf den Gleisen gelaufen
im Bahnhof wird der Dritte-Klasse-Zug überholt

Als Service der Ersten Klasse holt mich der Schaffner. Ich soll ihm folgen. Als wir einen Waggon weiter vorne sind, reißt er die breite Ladetüre auf. Fototime! Denn in der Ferne rauscht ein Wasserfall in sein tiefes Becken. Wow! Und schnell zurück in die erste Klasse, denn sicher ist das.

Immer wieder stehen Menschen an der Seite. Sobald der Zug vorüber ist, nutzen sie die Gleise als Weg. Schüler springen bei einer Haltestelle hinter uns her. In Diyatalawa wissen wir, wir haben alles richtig gemacht. Hier steht der Dritte-Klasse-Zug, der unseren vorbei lassen muss.

Bahnhof von Idalgashinna
und nochmal Teeplantagen
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