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Zugfahrt von Nanu Oya nach Ella

Bahnhof von Nanu Oya
Juchu, wir sitzen ganz hinten!

Kurz nach zwölf Uhr kommen wir am Bahnhof von Nanu Oya an und es steht auch schon ein Zug bereit. »Wir können diesen Zug nehmen«, meint Saman. Wir müssten uns aber beeilen. Apropos müssen. »Ja, kein Problem, Biankara zeigt euch.« Hin ist kein Problem. Abgesehen davon, dass das Schild zu den Toiletten, »Gents restroom«, Hans-Werner leicht verwirrt.

Dann aber warten wir auf unsere Frauen. Und warten. Und warten. Und denken uns noch, so lang war die Schlange vorm Schalter doch gar nicht. Bis wir dann endlich beschließen, zum Schalter zurückzukehren. Just  als uns Saman suchend entgegen kommt und etwas zu spät, um zu verhindern, dass Annette, »wo wart ihr denn?«, leicht sauer ist.

Fahrt durch die Teeplantagen
Fahrt durch die Teeplantagen

Tja, Tickets für den Zug hat Saman noch keine gekauft, erklärt uns dann aber, dass in einer halben Stunde ein Zug mit erster Klasse ankommt. Erste Klasse heißt zugleich: mit Panoramawagen, der sich ganz hinten im Zug befindet. Ob wir in dem Abteil einen Platz bekommen, kann er uns nicht versprechen.

Auch sei es im Moment nicht möglich, ein Ticket auf Verdacht zu kaufen, weil diese wohl nur in Colombo ausgegeben werden. Wohl aber könnten wir die Fahrscheine kaufen, wenn im Panoramawagen Plätze frei wären. Was er allerdings erst bei Ankunft des Zugs genau weiß.

so sehen hier die Panoramafenster aus
(hoffentlich) stabile Stahlbrücke

Nach ein paar Minuten Rätselraten (egal welchen Zug wir favorisieren, Saman spricht in beiden Fällen betreten dagegen), entscheiden wir, auf den Erste-Klasse-Zug zu warten. Das übrigens am Bahnhof. Denn leider gibt es in der Nähe des Bahnhofs leider keine Möglichkeit, eine Kleinigkeit essen zu gehen. So zumindest behauptet Saman.
Als der Zug schließlich einfährt, sind tatsächlich mehrere Plätze in der ersten Klasse frei.

Unter einem Panoramawagen hatten wir uns zwar ein Abteil mit Glasdach oder zumindest weit hoch gezogenen Fenstern vorgestellt. Auch ist es etwas ungewohnt, rückwärts sitzend zu fahren. Aber die Polstersitze sind bequem und kurz nach der Abfahrt überlassen uns sogar zwei Männer ihre Plätze ganz hinten im Wagen. Eine wirklich tolle Fahrt beginnt.

Gleisarbeiter
Wasserfall unterwegs
Fahrt durch enge Schluchten
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