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Tsunami-Denkmal im Nationalpark Yala West

Langur
Gedenkstein
Langur

Nach dem Erlebnis mit dem Leoparden fahren wir ans Meer. Vor den Resten eines Fundaments erklärt Saman, dass hier bis zum Tsunami ein Strandrestaurant gestanden hatte. Als um 9.20 Uhr des 26. Dezembers 2004 die erste der drei Tsunami-Wellen auf die Küste traf, riss sie 47 Menschen in den Tod.

»Von einer Gruppe mit 15 Japanern hat nur einer überlebt«, so Saman. Auf unsere Frage, ob man die Welle nicht sehen konnte, erklärt er, dass sie unter der Wasseroberfläche zum Ufer gerollt sei und damit nicht zu sehen war. Zugleich räumt er ein, dass ein Japaner die Welle gesehen hatte, bevor er vom Strand weg lief.

Tsunami-Denkmal am Indik
Strand am Indik

An der Stelle des Strandrestaurants erinnert ein Denkmal an die Naturkatastrophe. Drei Bleche zeigen dabei die Höhe der aufprallenden Tsunami-Wellen, das vierte steht für das ablaufende Wasser. Außerdem erinnert ein Gedenkstein an den Tod der 47 Menschen.
Zwei Jahre nach dem Unglück sind die meisten Spuren beseitigt und ist die Küstenstraße dank japanischer Unterstützung weit besser zu befahren als noch vor der Katastrophe.

Wohl aber soll sich das Klima geändert haben. So hatten wir bereits in den Bergen erfahren: »Wir haben viel mehr Regen als früher - daran ist der Tsunami Schuld.« Nun gut, von der Luftverschmutzung in Indien und den Auswirkungen auf das Wetter wird hier kaum jemand etwas wissen.

Gelblappenkiebitz (Vanellus malabaricus)
hier stand mal ein Restaurant
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