Rückfahrt von Yala West zum Hotel

Zum Abschluss fahren wir noch ein, zwei Runden durch Yala-West. Einen Bären bekommen wir zwar nicht zu sehen, wohl aber ein kleines Krokodil und mehrere Schwärme Bienenfresser, die sich im warmen Staub der Straße baden.

Als die Sonne untergeht, haben sich die Wasserbüffel längst in den vielen kleinen Seen zur Nachtruhe gesammelt, während sich die Hirsche am Rande einer Baumgruppe ihr Abendgras schmecken lassen.

es wird Abend im Park
Sonnenuntergang im Nationalpark Yala West

Eine Überraschung hält die Rückfahrt für uns parat. Denn wegen Hochwasser ist der übliche Weg überschwemmt, sodass wir denselben, kaum befestigten Weg wie zu Beginn der Safari zurück müssen.

Als wir zu einer Reihe tiefer Pfützen kommen, sehen wir zwei Jeeps im Dreck festsitzen. Flugs checkt Saman die Lage. Als er zurückkommt, berichtet er, dass vier Jeeps stecken geblieben sind. »Zwei haben sie schon rausziehen können.«

kleines Krokodil am Ufer
die Bienenfresser nehmen ein Staubbad

Nach einer Viertelstunde gelingt es den Fahrern, auch die anderen zwei Jeeps aufs Trockene zu bringen und schafft es das Fahrzeug vor uns, zur anderen Seite zu gelangen. Wir sind die letzten und fürchten schon, dass uns im Zweifelsfall die Hunde beißen.

Doch auch unser Fahrer schafft es auf Anhieb durch das Schlammloch. Erst danach sehen wir, dass tatsächlich alle anderen Fahrer gewartet haben und hier keiner im Stich gelassen wird.

Sambar-Hirsche
die Wasserbüffel ziehen sich abends in die Seen zurück

Damit geht ein wundervoller Tag, der schönste dieser Rundreise zu Ende. Zwar wartet wieder eine lange Fahrt auf uns, bevor wir am spätabends - oder auch in der frühen Nacht - beim Hotel ankommen.

Aber dafür haben wir den Kopf voll mit wirklich schönen Erlebnissen, freuen uns, dass ausgerechnet wir als einzige Gruppe den Leoparden gesehen haben, und bekommen sogar noch ein warmes Essen in der Wilden Ananas, bevor wir erschöpft ins Bett fallen.

VG Wort