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Teepflückerinnen auf Sri Lanka

so sieht der fast fertige Tee aus
in der Teefabrik
Tea-Time in den Bergen

Seine typische Färbung erhält der Schwarztee durch das Fermentieren. Dies ist zugleich der kniffligste Produktionsschritt. Denn durch den Kontakt mit Sauerstoff oxidiert der Zellsaft in den Blättern und werden sämtliche Wirkstoffe aktiviert. Damit der Tee gelingt, muss dieser Prozess im genau richtigen Moment gestoppt werden. Anschließend wird der fermentierte Tee getrocknet, nach verschiedenen Größen gesiebt und für den Export abgepackt sowie - in kleineren Mengen - zu günstigen Preisen im kleinen Fabrikverkauf angeboten.

echte Teepflückerinnen bei der Arbeit
noch mehr Teepflückerinnen bei der Arbeit

Bei der Weiterfahrt nach Nuwara Eliya kommen wir an einigen weiteren Teeplantagen vorbei und treffen auch immer wieder echte Teepflückerinnen.

Als Biankara für einen Fotostopp hält, blicken sie kurz auf, lassen sich aber nicht weiter stören und kommen auch nicht mit ein paar Zweigen in der Hand angerannt, sondern arbeiten einfach weiter.

in Nuwara Eliya
Bahnhof von Nuwara Eliya

Im kolonialen Örtchen Nuwara Eliya (neben einem englischen Uhrturm gibt es hier zum Beispiel eine Pferderennbahn) verschwindet Saman kurz in einer Bäckerei. Als er wiederkommt, verteilt er mehrere, verschiedene Gebäckarten. Schmeckt das erste noch angenehm süß, treiben mir die Malu Paan, mit Fisch oder Fleischbällchen gefüllte Brötchen, sehr bald die Tränen in die Augen.

Aber egal, was heimisch ist, isst der Tourist. Während Hans-Werner nur einen kleinen Bissen herunter bekommt, leide ich die nächste Viertelstunde unter Schluckauf. Annette und Marlis vertragen die scharfe Zwischenmahlzeit zwar besser, sind aber auch froh, dass wir noch ein paar Zuckerbananen im Bus haben, welche die Schleimhäute ein wenig beruhigen.

VG Wort