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Auf dem Hochplateau des Sigiriya

noch mehr Stufen
mühsam werden Teile des Tempels wieder errichtet
Annette hat es fast geschafft.

Eigentlich wollte Hans-Werner wegen seiner Hüfte nur bis zur Löwenterrasse mitkommen. Da die Treppe auf das obere Plateau jedoch nicht so schlimm aussieht, kommt er doch mit nach oben. Was er erst später sieht: nach zwei Biegungen wird die Treppe immer schmaler am Abgrund entlang geführt.

Apropos: irgendwie hat es die Treppe in sich. Nachdem mir beim ersten Mal der Deckel meiner Kamera in die Tiefe gestürzt war, hau ich mir diesmal meine Sonnenbrille vom Kopf. Mit etwas Mühe hätte ich sie zwar greifen können, zuvor aber ist ein Singhalese zur Stelle, der sich ein kleines Trinkgeld verdient und danach gerne weiter zur Stelle wäre.

warum die Singhalesen den Sand hochschleppen...
...und dann erst sieben?

Oben herrscht geschäftiges Treiben, Ziegel werden von einem Arbeiter zum jeweils nächsthöheren geworfen. Die alten Mauern sollen ausgebessert werden. Weiter oben sieben ein Steine aus dem Sand.

Warum sie erst alles in Säcke nach oben schleppen, anstatt den unnötigen Ballast schon am Fuße des Berges auszusortieren, bleibt ihr Geheimnis. So aber können sie zumindest in geselliger Runde arbeiten.

oben lockt die Fernsicht über den Dschungel
das Bad des Königs Kasyapa

Uns selbst bietet sich ein herrlicher Ausblick über die umliegenden Wälder und Teiche. Mit ein paar Handbewegungen wird uns vom lokalen Reiseleiter erklärt, in welcher Richtung sich Anuradhapura, Polonnaruwa, Kandy und Dambulla befinden. Zu unseren Füßen blicken wir auf einen kleinen Lotusteich.

Während Kasyapa herrschte, war dies seine königliche Badewanne. Passender sieht da schon der Thron aus, über welchem einst ein Holzdach den König vor der Sonne schützte.

heute macht sich Lotus in der königlichen Badewanne breit
der Thron Kasyapas

Kurz darauf geht es aber auch schon wieder denselben Weg hinunter. Während sich eine Horde Urlauber die schmalen Stufen an der Bergseite nach oben quält, führt der Rückweg außen, also direkt am Abgrund hinab. Zum Glück kann man sich überall festhalten. Und der Rost des Eisengeländers lässt sich mit feuchten Tuch auch ganz einfach abwischen.

auch andere wagen sich in die Höhe
auch zurück kann es einem mulmig werden
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