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Felsentempel Gal Vihara

Kiri Vihara
Mauer im festen Griff einer Feige
Kiri Vihara

Ebenfalls in der Nähe von Gal Vihara befindet sich die Kiri Vihara, eine rund 900 Jahre alte Dagoba, die König Parakramabahu I. (wer sonst?) zu Ehren einer seiner Gattinnen errichten ließ. Die Kiri Vihara ist zugleich die besterhaltene Dagoba in Polonnaruwa,

weshalb die Außenanlagen ständig gepflegt und zum Beispiel von herabfallenden Laub befreit wird. Beachtlich ist außerdem eine Feige, die mit ihren Wurzeln einen Teil der Umfassungsmauer fest umklammert.

Kiri Vihara
Das Bad für die Priester, aber auch Kinder.

Unsere letzte Station endlich ist Gal Vihara, der Felsentempel, der im 12. Jahrhundert aus einem riesigen Granitfelsen herausgemeißelt wurde. Er zählt zu den Meisterwerken der buddhistischen Kunst und ist das absolute Muss eines jeden Polonnaruwa-Besuchs. Dem zum Trotz treffen wir selbst hier nur wenige Besucher, sodass wir uns die vier Buddha-Figuren in aller Ruhe anschauen können:

links den meditierenden Buddha, daneben einen in einer Höhle sitzenden Buddha mit den Hindugöttern Brahma (links) und Vishnu. Als drittes einen sieben Meter hohen Buddha, kurz nach dem Erlangen der Erleuchtung, und ganz rechts ein 14 Meter langer, liegender Buddha beim Übergang ins Nirvana. Wem das zu viel Stein ist, ganz in der Nähe befindet sich ein großer Teich mit unzähligen Lotus-Blumen.

Gal Vihara
Gal Vihara
Lotusteich nahe des Felsentempels
antiker Stausee bei Giritale

Kurz vor Einbruch der Dämmerung fahren wir wieder Richtung Westen. Nachdem wir an der Kaserne der zweiten Infanterie Sri Lankas und bei Giritale vorbeikommen, lenkt Biankara den Bus auf eine kleine Anhöhe. Von hier oben bietet sich uns ein friedliches Bild über den still daliegenden antiken Stausee, einer kleinen Insel und den dahinter liegenden Wäldern.

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