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Elefanten in Pinnawela

Kurz vor 9 Uhr kommen wir beim Elefantenwaisenhaus in Pinnawela an. Wie an der Küste sind auch hier weit weniger Urlauber als noch vor Jahren. »Der Eintrittspreis hat sich in den letzten Monaten verdoppelt«, berichtet Saman.

Um nicht noch mehr zahlen zu müssen, soll Annette ihren Camcorder verstecken. Denn filmen kostet extra. Genauso soll ich nicht sagen, dass ich Journalist bin. Denn auch das könnte extra kosten.

Elefant als Landminenopfer
Elefanten in Pinawela

Viel werden wir während unserer Reise nicht von den Unruhen mitbekommen. Neben den vielen Elefanten, deren Eltern Wilddieben, Bauern und anderen zum Opfer gefallen sind,

zählt aber auch ein Bulle zur Herde, den eine Tretmine den rechten Vorderfuß abgerissen hat. Eine wirklich tolle Art, sich unliebsame Gäste vom Leib zu halten.

Achtung! Elefanten queren die Straße
ab zum Bad
Mahoud auf der Suche nach Trinkgeldgebern

Bis kurz vor zehn können wir uns im Gehege aufhalten und uns die Fütterung ein paar jüngerer Tiere (mit Milchflasche) ansehen. Dann aber müssen wir uns sputen, um zur Terrasse oberhalb des Maha Oya-Fluss zu kommen, bevor die Herde über denselben Weg zu ihrem Bad läuft.

mal gucken, was es auf der anderen Seite gibt
Bad im Maha Oya

Sobald sich die Tiere im Wasser befinden, geben die Mahouds Obacht, dass ihnen nichts entgeht - und zwar an Trinkgeld. So sind viele von ihnen mehr damit beschäftigt, nach zahlungsbereiten Touristen Ausschau zu halten als nach ihren Tieren zu sehen.

Wer sich darauf einlässt, darf ganz nah an einen der Dickhäuter heran stehen oder sich auf ein gebeugtes Bein stellen. Ein Obolus wird in beiden Fällen erwartet. Da nehmen wir doch lieber ein wenig Abstand und kraulen stattdessen einem ganz kleinen Elefant den Kopf (-;

Annette einmal mehr glücklich.
killekille (gg)
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