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Besuch eines Tempels am Koggala-See

kleine Mönchssiedlung
buddhistische Schule

Bei einer Insel (?) halten wir. Zunächst führt uns der Bootsmann über eine Art Kaimauer in die Nähe des leider nicht oder nur selten zivil genutzten Flughafens von Koggala. Außer einem Zaun und ein paar Gebäuden ist hier jedoch nicht zu sehen, gehört aber wohl ins Programm.

Zurück über den selben Verbindungssteg gelangen wir schließlich zu einer kleinen Mönchsschule mit ein paar Wohngebäuden. Um die Schule beziehungsweise sich selbst unterhalten zu können, züchten die Mönche Mangroven. Ein Gästespendenbuch gibt es hier hingegen nicht.

hier werden Mangroven zum Küstenschutz gezogen
zwei alberne Hühner
Wohnhaus (was sonst?)

Ein paar Meter weiter führt der Weg hinauf zu einem kleinen Tempel. Auch wenn dieser von unscheinbar wirkt, birgt er in seinem Innern doch recht gut erhaltene Gemälde, die aus dem Leben Buddhas erzählen.

Leider laufen hier Ameisen herum, die einen, kaum dass man die Sandalen ausgezogen hat, an den Füßen hochkrabbeln...

im Tempel
Tempeleingang mit zwei Wächterfiguren

Schon auf dem Weg zurück zum Boot ist klar, die vom Bootseigner genannte eine Stunde Fahrtzeit wird der Ruderer nicht einhalten können. Stattdessen kommen wir erst nach anderthalb Stunden wieder am Ausgangspunkt an. Und das mit Berechnung. Denn dort erklärt der Eigner, dass eine Stunde ja 3.000 Rupie koste und wir daher 4.500 Rupie zu zahlen hätten.

Der kleinste Protest aber reicht schon aus, dass er seinen Versuch, noch mehr rauszuschlagen, zurücknimmt. Außerdem bittet er uns, dem Ruderer ein Trinkgeld zu geben, weil dieser nur wenig verdiene. Mit anderen Worten: weil er selbst den allergrößten Teil der Einnahmen für sich behalte und die Leute, die für ihn rudern, ausbeutet.

auch wir sind hier
es geht wieder zurück zum Boot
Mensch, ist das eng!

Eine Bootsfahrt auf dem Koggala-See können wir als kleinen Ausflug empfehlen. Dabei sollte der Preis aber unbedingt schon im Hotel fest (am besten schriftlich über die Hotelrechnung - mit den anderen Ausflügen ging das bei uns auch) vereinbart werden. Die Bootsleute, allen vorweg der Eigner, zu dem uns Neel gebracht hat, ist leider ein Halunke.

Ehrlichere zu finden, wird allerdings nicht einfach sein, da viele Singhalesen (vor allem die, die es zu etwas gebracht haben) leider dazu neigen, im Nachhinein immer noch ein wenig mehr herauszuschlagen versuchen. Hier hilft dann nur eins: nicht bequatschen lassen. Und vor allem: nicht die Urlaubslaune verderben lassen (-;

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VG Wort