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Strand bei Koggala

Palmen, wo man hinschaut
Strand vorm Hotel Wilde Ananas
Strandspaziergang ohne lästiges »Hallo Mister, Misses«

Kilometerlange Sandstrände, ein türkisblauer Indik und breite Palmenhaine schmücken die Südküste Sri Lankas. Eigentlich müssten hier riesige Touristenburgen wie die Pilze aus dem Boden schießen. Der lange Flug von Europa nach Colombo, die ebenfalls lange Fahrt bis in den Süden und leider auch der ewige Streit zwischen den einzelnen Volksgruppen im Norden und Osten des Landes hat stattdessen dazu geführt, dass es bisher nur eine Handvoll Hotels bei Koggala gibt.

Waran beim Hotel Wilde Ananas
Strand bei Koggala

Um so schöner sind für uns die langen Spaziergänge am Meer. Beobachten wir tagsüber Ibisse, wie sie in der Strandwinde nach Nahrung stochern, sind es in der Nacht unzählige Krabben, die sich knapp vor uns in Sicherheit bringen oder, getroffen vom Schein unserer Taschenlampe,

wie wild mehrmals im Lichtkegel hin und her huschen, bevor sie regungslos verharren. Mit viel Glück kann man nachts sogar Schildkröten auf dem Weg zur Eiablage beobachten. Oder, mit etwas weniger Glück, am Tag meterlange Warane bestaunen.

Palmen am Strand von Koggala
kleines Fischerboot

Strandverkäufer treffen wir hier keine. Die Kinder rufen uns ab und zu ein »Hallo« hinterher. Ansonsten aber werden wir in Ruhe gelassen.
In der Zeit vor dem Monsum ist das Meer relativ ruhig, sodass sich die jungen Männer mit ihren schmalen Fischerbooten in die Fluten stürzen können.
Oft brauchen sie einige Anläufe, bis sie endlich schaffen, hinaus zu kommen. Dann aber heißt es paddeln und hoffen, dass sich bis zum Morgengrauen genug Fische in den Netzen verfangen.

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VG Wort