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Schildkrötenfarm bei Habaraduwa

Wenige Meter vom Hotel entfernt, kommen wir zur Schildkrötenfarm von Habaraduwa. Wie die Farm in Koskoda hat auch diese unter dem Tsunami gelitten und haben die Wellen die Tiere aus ihren Becken gerissen.

Im Gegensatz zur Farm in Koskoda hat die Familie, die das Projekt betreut, die meisten Schildkröten jedoch in der Nähe wiedergefunden.

Schildkrötenfarm in Habaraduwa
ein halben Meter unter dem Sand liegen die Schildkröteneier

Erneut wird uns erklärt, wie so eine Farm funktioniert, dass zu den Stränden Sri Lankas fünf der weltweit nur sieben Arten Meeresschildkröten kommen, die Eier den Findern abgekauft und die winzigen Tiere am dritten Abend nach dem Schlüpfen ins Meer gelassen werden.

Als ich bemerke, dass die kleinen Schildkröten recht behäbig durchs Becken schwimmen, erklärt man uns, dass sie soeben gefüttert wurden - danach seien sie sehr langsam.

zwei Tage altes Schildkröten-Baby
Green Turtle

Daneben erfahren wir, dass ein paar der Tiere in der Farm aufgezogen und erst ins Meer entlassen werden, wenn sie geschlechtsreif sind - auch wenn das heraus hieven dann mit um die 150 kg recht schwer werden kann. Das sei durch den vielen benötigten Fisch zwar recht teuer.

Gerade für die Schmuckschildkröte aber besser, da ihr Panzer auch trotz des Naturschutzes gerne als Souvenir hergerichtet wird. Und außerdem will man uns Urlaubern ja auch mehr zeigen als nur ein paar Sandhügel mit Eiern beziehungsweise die Schildkrötenbabys in den kleinen Becken.

schau mir in die Augen!
Schmuckschildkröte
Schmuckschildkröte
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