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Kinderdorf »Happy Digits« auf Sri Lanka

ganz schön mühsam
hinterer Bereich mit Räumen für die Angestellten, Tiefbrunnen und Spielfeld
noch kann die Pumpe nicht betrieben werden
Happy-Digits-Kinderdorf

Als Beispiel nennt er drei Brüder, welche lange Zeit umhergeirrt sind. Der Zweitälteste ist 13 Jahre alt, geht erst jetzt in die erste Klasse. »Nach dem Tsunami hat sich keiner um die drei gekümmert. Aber auch vor dem Tsunami hat sich niemand um sie gekümmert. Als der Älteste (15) gefragt hat, wie lange sie bleiben dürfen, hat er lange kein Wort mehr herausgebracht.« Denn in Delduwa dürfen sie bis zu ihrem 21. Geburtstag bleiben. Um ihnen bis dahin eine echte Chance auf eine bessere Zukunft zu geben, werden sie nach der Schule auch im Kinderdorf unterrichtet.

Tea-Time für die ersten Kinder im Kinderdorf
Kokosnusspalmen

Die Kinder werden in zwei Gebäuden untergebracht. Am Ende der Gänge ist je ein extra Raum für Kranke. An genügend Duschen und Toiletten ist genauso gedacht wie an eine indirekte Beleuchtung während der Nacht. Die Frage, ob sie noch was brauchen können, verneint der Singhalese zunächst. Beim Rundgang durch den Garten aber zeigt er uns einen tiefen Brunnen.

Eine Pumpe ist vorhanden, doch sie läuft nicht. Beim Stromkasten erklärt er schließlich: »Wir warten auf die dritte Phase. Wir haben sehr gutes Wasser, aber für die Pumpe brauchen wir Starkstrom.« Platz für einen Generator ist vorhanden, den aber kann sich das Kinderdorf nicht leisten. Mehr Informationen zum Kinderdorf finden sich auf www.pinasrilanka.org.

Gruppenfoto mit uns dabei
bis sie 21 sind, sollen die Jungs hier bleiben
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