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Marktbummel in Kandy

Markt in Kandy
Marktverkäufer

Noch während wir schauen, welcher Weg uns auf den Gemüsemarkt führt, kommt ein Singhalese auf uns zu. Zum Markt? Kein Problem. Er zeigt uns den Weg. Allerdings nicht so, dass wir zum Haupteingang kommen, sondern zu einem Seiteneingang. Bei erneutem Zögern ist der nette Mann dann auch schon wieder zur Stelle.

»Kommen Sie, kommen Sie, hier sind Sie richtig.« Natürlich sind wir das. Denn so hat er uns direkt zu seinem Stand gelotst. Immerhin aber hält er uns die anderen Händler ein wenig auf Distanz, sodass wir nicht bei jedem Stand angesprochen werden.

frisches Gemüse
hier kosten Gewürze nur ein Bruchteil
das müssen wir uns genauer anschauen

Hier kosten die Gewürze nur ein Bruchteil dessen, was in den Gewürzgärten bei Matale verlangt wird. Die Qualität ist in der Regel genauso gut. Immerhin kaufen hier vor allem die Einheimischen ein, welche sich nicht so leicht schlechte Ware andrehen lassen. Dass uns der Mann vom Anfang über den Markt begleitet, stört tatsächlich kaum. Denn zumindest erklärt er uns, was alles in den Auslagen feil geboten wird und was wofür benutzt wird.

Klar, bei jedem Geschäft wird er sich später einen kleinen Anteil holen. Aber das ist es Wert. Als er erfährt, dass ich Journalist bin und für die eigene Homepage fotografiere, leuchten seine Augen. »Das ist gut, dann sehen andere die Bilder und kommen wieder mehr Urlauber nach Sri Lanka«, erklärt er.

Gemüsestand
oder lieber ein Stück Fleisch?

Tatsächlich lassen sich einige Händler gerne fotografieren oder fragen sogar danach, bevor sie aus irgendeinem Eck ein kleines Album herausziehen. Die meisten Aufnahmen zeigen den jeweiligen Händler, zusammen mit einem oder zwei Urlaubern.

Natürlich haben sie sogleich ihre Adresse auf ein Stückchen Papier gekritzelt oder (kaum leserlich) gestempelt und stellen damit klar: zugesandte Fotos sind hier immer willkommen.

Mönche beim Einkauf (?)
Reismehl, Gries...
Kokosnussstand
VG Wort