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Hotel Holiday Home in Kandy

Etwas abseits vom Zentrum, dafür aber mit Sicht auf den Kandy-Fluss, übernachten wir im Kandy Holiday Home. Schon die Fahrt dorthin ist ein kleines Abenteuer. Denn das Hotel ist nur über enge, verwinkelte und zugleich steile Gassen zu erreichen.

Gegenverkehr bedeutet hier: einer muss zurück. Aber das kannten wir ja schon vom Hilltop. Mit dem Unterschied, dass wir diesmal nicht nicht ein paar Meter vorm Ziel in einen anderen Bus umsteigen müssen, sondern unser Kleinbus die ganze Strecke schafft.

unser Zimmer im Kandy Holiday Home
Blick vom Restaurant zum Fluss

Oben angekommen, begrüßen uns zwei junge Singhalesinnen (im grünen Sari) an der Rezeption. Beide sind sie nur wegen uns hier.

Genauso übrigens wie der Koch, ein Junge und das wenige übrige Personal. Denn wie wir bald merken, sind wir diesmal die einzigen Gäste im Hotel.

Blick zum nahen Fluss
Annette fühlt sich auch hier wohl
Blick vom Restaurant zum Fluss

Kaum haben wir unsere kleinen, aber zweckmäßigen Zimmer im oberen Teil des Hotels bezogen, werden wir auch schon zur Tea-Time gerufen. Diese findet in einem überdachten, luftigen Raum ganz oben statt. Von dort bietet sich uns ein toller Blick über die Landschaft,

mehrere Papageien und Krähen fliegen am Himmel, während ein gleichermaßen bunter wie uns unbekannter Vogel auf einem nahem Dach nach Nahrung sucht und weiter hinten spiegelt sich die Sonne im Kandy-Fluss.

Balkon vor unserem Zimmer
Relaxen

Während das Zimmer meiner Eltern einen eigenen Balkon besitzt, beginnt vor unserem Zimmer eine langgezogene Veranda. Bequeme »Halbliegestühle« laden zum Verweilen ein. Insgesamt ist hier alles deutlich ruhiger als beim Hilltop. Als die Sonne untergeht, spüren wir jedoch, dass das Hotel in den Bergen liegt.

So kühlt es abends doch merklich ab und sind wir froh, lange Hose und zumindest einen dünnen Pulli beim Abendessen anzuhaben. Andererseits können wir Dank der trockenen und kühlen Luft sehr schnell und fest einschlafen. Ganz im Gegenteil zu meinen Eltern, die sich zwar über ihren eigenen Balkon gefreut hatten, später aber einmal mehr dem Kläffen der benachbarten Hunde lauschen.

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