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häufig gestellte Fragen zu unserer Sri Lanka Reise

Zu welcher Jahreszeit waren wir in Sri Lanka?

Anfang bis Mitte Januar, also noch vor der Regenzeit.

Wann waren wir auf Sri Lanka - wie hat sich die Insel seit dem Ende des Bürgerkriegs entwickelt?

Unsere zweite Reise war Anfang 2007, als der Bürgerkrieg nochmals blutig aufflammte. Seit dem Mai 2009 gilt die LTTE der tamilischen Separatisten als militärisch besiegt und der Konflikt für beendet. Der Tourismus verzeichnet seitdem wieder steigende Gästezahlen, was sich insbesondere bei der antiken Königsstadt Polonnaruwa und auf dem Sigiriya bemerkbar macht.

Die Preise sind dadurch natürlich auch wieder gestiegen, für europäische Verhältnisse aber immer noch moderat. Auch wurde inzwischen das Verkehrsnetz, insbesondere entlang der Küste nach Süden, ausgebaut, so dass Reisende heute bequemer und schneller vorankommen als es bei uns der Fall war.

Wie und wo haben wir unsere Reise gebucht?

Wir haben sowohl das Hotel Wilde Ananas inklusive Transfer vom und zum Flughafen wie auch die Rundreise von daheim aus über Internet gebucht. Dabei haben wir für die Rundreise selbst festgelegt, was wir alles sehen wollen.

Die Leute von der Wilden Ananas haben dann vor Ort geschaut, wie die von uns gewünschte Tour am besten möglich ist, sodass wir uns eigentlich um nichts mehr kümmern mussten (abgesehen von kleineren Sachen/Wünschen).

Ist es möglich, sich erst vor Ort nach einem Hotel umzusehen?

Natürlich ist es möglich, sich erst in Sri Lanka nach einem Hotel umzuschauen und seine weiteren Ziele zu planen. Nach dem langen (Nacht-) Flug und der Fahrt an den Abflughafen wäre uns dies aber zu mühsam

- zumal die Fahrt zum Beispiel an die schönere Südküste ebenfalls nochmals mehrere Stunden dauert. Da ist es doch schöner, wenn man gleich am Ausgang des Flughafens ein Schild mit seinem Namen drauf sieht.

Ist es möglich, die Insel mit einem Leihwagen zu bereisen?

Wahrscheinlich ist es möglich, wir aber raten dringend davon ab, denn:

  • Linksverkehr
  • chaotische Fahrweise, die für Europäer schnell zu bösen Überraschungen führen kann, etwa durch die kaum berechenbar fahrenden Tuc Tucs, Lkws, Busse...
  • oft schlechte Straßen, fehlende oder für uns unverständliche Verkehrs- und Hinweisschilder
  • Polizeikontrollen
  • wenn etwas passiert, ist in aller Regel der Ausländer schuld (für den Fall eines Unfalls oder einer Panne haben wir den Rat gelesen, zum nächsten größeren Hotel abzuhauen, insofern es möglich ist)
  • nur, wer sich einen Fahrer mietet, kann einigermaßen sicher sein, dass er sein Gepäck behält
  • sicherer ist es, sich einer Tour anzuschließen oder sie, wie wir es gemacht haben, von einem Veranstalter vor Ort planen und durchführen zu lassen.

Wie haben wir uns bei dieser Reise fortbewegt?

Wir waren einem Minibus inkl. Fahrer und Reiseleiter unterwegs, ausgenommen eine sehr kurze Fahrt zum Koggala-See, bei dem wir zwei Tuctucs (Three-Wheeler) genutzt haben.

Öffentliche Busse würden wir nicht empfehlen. Es gibt sie, doch es ist schwierig, von a nach b (und vor allem wieder zurück) zu kommen, wenn einem keiner hilft.

Werden von den Hotels Touren angeboten?

Unsere Rundreise und die Ausflüge haben die Mitarbeiter der »Wilden Ananas« (Haus am Meer) angeboten. Das heißt, wir haben gesagt, was wir machen und sehen möchten und die haben es möglich gemacht. So ist es am bequemsten.

Bei unserer ersten Reise haben wir einen vom Hotel Heritance (ehem. Traumschiffhotel Triton) angebotenen Ausflug mitgemacht. Dieser war deutlich günstiger als das Angebot der Tui zum gleichen Ausflug.

Von wo sind in den Yala Nationalpark gefahren und wie haben wir das organisiert?

Wir sind von Ella kommend über die A2, B54 und B499 in den Nationalpark gefahren. Den Jeep inklusive Fahrer hat unser Reiseleiter vom Hotel Wilde Ananas organisiert.

Bei uns gehörte der Besuch Teil zur Rundreise, die wir ab der Südküste unternommen hatten. Den Nationalpark kann man aber natürlich als Ausflug buchen.

Wie haben wir den Aufstieg auf den Adams Peak organisiert und was ist dabei zu beachten?

Den Aufstieg, also das Hotel für die Übernachtung in Dalhousie und den Bergführer hat ebenfalls unser Begleiter organisiert. Wir mussten uns um nichts kümmern. Zu Beachten gilt jedoch, dass es oben auf dem Berg empfindlich kühl wird und man oben beim Tempel die Schuhe ausziehen muss.

Eine gute Windjacke und dicke, sehr dicke Socken sind hier von Vorteil. Ansonsten sollte man sich darauf einstellen, dass es früh in der Nacht losgeht und die Stufen Kondition verlangen. Wer langsam bergauf läuft, braucht nicht mehr Zeit als diejenigen, welche sich unten beeilen.

Wie sieht es mit Malaria und anderen Krankheiten aus? Sind Impfungen notwendig?

Bei unserer ersten Reise nach Sri Lanka hatten wir zuvor Malaria-Profilaxe gekauft. Das war rausgeschmissenes Geld, da es auf Sri Lanka wahrscheinlicher ist, vom Blitz oder einem Felsen erschlagen zu werden. Sollte es dennoch zu einer Unsicherheit vor Ort kommen, gibt es auch vor Ort Hilfe (Reiseleiter fragen). Ebenfalls deutlich gefährlicher ist es, gebissen zu werden.

Dennoch gilt: Sri Lanka ist ein tropisches Land, in dem Typhus, Denguefieber, Hepatitis A und B und die Japanische Enzephalitis auftreten.
Durch hygienisches Essen und Trinken (abgekochtes Wasser, kein lau aufgewärmtes Essen) und konsequenten Mückenschutz können die meisten Infektionskrankheiten und Durchfall vermieden werden.
Sinnvolle Impfungen sind, neben dem auch bei uns nötigen Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, Hepatitis A und B. Weitere Informationen und medizinische Hinweise zu Sri Lanka gibt das Auswärtige Amt.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Zur Ausrüstung zählten die Canon Eos 400D mit dem Objektiv Efs 17-85 mm und ein Tele mit 70 bis zu 300 mm und Bildstabilisator. Es hat sich gelohnt, denn auch wenn die Tiere, zum Beispiel im Nationalpark Yala West, zum Teil recht nah sind, mit einem Tele sind sie es erst recht.

Sinn macht ein Polfilter, um mehr Farbe in den Himmel zu bekommen. Wichtiger ist jedoch ein UV-Filter bzw. Skylight. Schon allein, um die Linse vor Dreck und Fett zu schützen. Staub hatten wir eigentlich nicht soviel.

Strom/Steckdosen/Steckdosen und Adapter?

Mit der Stromspannung (in den Hotels 110 oder 220 Volt) hatten wir keine Probleme. Bei den Steckdosen reicht es in der Regel, die Sperre mit einem dünnen Kugelschreiber aufzuheben,

um die Akkus aufladen zu können, unserer Weltadapter haben wir daher nicht gebraucht. Ich würde ihn aber wieder mitnehmen, um sicher zu gehen.

Wie ist das Essen in Sri Lanka?

Das Frühstück ist reich an frischem Obst (Ananas, Papaya, Melone, Bananen, Mango...) und damit für die Liebhaber dieser südlichen Früchte schon ein toller Start in den Tag. Mittags haben wir meistens nur eine Kleinigkeit gegessen, um uns dann abends von der Kochkunst in der Wilden Ananas verwöhnen zu lassen.

Durch die Menüs haben wir sehr vieles probiert, was wir im Hotel nicht unbedingt auf den Teller gepackt hätten (Ladyfingers etwa), aber es war jedes Mal köstlich. Alles war frisch und bekömmlich, sodass wir keinerlei Probleme mit dem Magen hatten.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Unsere Erfahrungen mit dem Hotel Wilde Ananas waren durchweg positiv. Der Transfer vom Flughafen hat prima geklappt und auch die Rundreise war gut organisiert. Bei der Safari hat sich gezeigt, dass Saman einen sehr guten Blick für die Verstecke der Tiere hat, wodurch wir deutlich mehr gesehen haben als andere Gruppen. Verbessern ließe sich die Absprache mit den Gästen. Denn wenn etwas nicht so möglich ist wie gewünscht oder es eine Alternative gibt, welche für den Fahrer günstiger ist, so wurde dies bei uns nicht angesprochen, sondern solange herumgedruckst, bis es dann eh zu spät war. Aber das ist in Sri Lanka wohl eine gesellschaftliche Eigenart.

Zugleich muss man wissen, dass Singhalesen gerne noch ein paar Rupie mehr herausschlagen zu versuchen und dafür auch bereit sind, ein hohes Risiko einzugehen. Bei uns hat dies u.a. zu einer gefährlichen Rückfahrt zum Flughafen am Ende der Reise geführt. Unter dem Vorwand von schlechtem Wetter mussten wir sehr früh aufstehen, um später mehrere Stunden auf dem Flughafen zu sitzen. Der wirkliche Grund war jedoch, dass es unserem Fahrer dadurch möglich war, gleich noch die nächsten Gäste zu einem späteren Flug zu bringen.

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