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Gewürzgarten Kegalla

In der Region von Matale besuchen wir den Gewürzgarten Old Village in Kegalle. Noch bevor wir allerdings in den Garten gehen, zieht ein Riesenhörnchen alle Aufmerksamkeit auf sich, das hoch oben in den Bäumen herumklettert. Doch auch der Zugang ist nicht so ohne.

Denn genau vor dem Weg, welchen der Gewürzgärtner wählt, hat eine etwa 12 bis 15 Zentimeter große Spinne ihr Netz gewebt. Also ducken und flugs unten durch. Ich, weil ich ihr Netz nicht kaputt machen will, Annette, weil sie angeblich unter Arachnophobie leidet.

Kakao
Spinne direkt beim Eingang in den Gewürzgarten
der Gewürzgarten in Kegalla

Nach dieser doppelten Aufregung kommt der Gärtner endlich dazu, uns die unscheinbaren Blüten und großen Früchte der Kakaobohne sowie die Blüten der Vanille zu zeigen. Diese übrigens zählt zu den Orchideen und braucht einen anderen Stamm oder ein Gerüst, an dem sie sich noch oben schlingen kann.

Nachdem wir uns einen Sandelbaum (dieser wächst nur in Sri Lanka), Jasmin, verschiedene Sorten Pfeffer, Ananas und Mimosen angeschaut haben, schmiert mir der Gärtner eine Salbe ans Bein. Fünf Minuten später kann ich diese mitsamt der Härchen wegwischen. Weh getan hat es nicht. Ob das so gesund für die Haut ist, bezweifele ich allerdings.

Kakaotee-Verköstigung
dreimal Gesichtsmassage
der Gewürzgarten in Kegalla

Wie in Gewürzgärten üblich, dürfen wir ein Mischgetränk aus Tee und Kakao kosten. Es schmeckt überraschend gut. Nach unserer Kakaoerfahrung aus der Dom.Rep. aber halten wir von einem Kauf Abstand. Zu ungewiss ist, ob wir das daheim genauso gut hinbekommen.

Dann geht es auch schon zur obligatorischen und wirklich angenehmen Gesichtsmassage. Zugleich in den Raum, in dem uns alle möglichen Gewürze sowie Essenzen und Öle gegen jede erdenkliche Beschwerde (Mückenstiche, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlankheitsmittel, Weibergeschichten...) vorgestellt werden.

Ein paar Gewürze kaufen wir dann sogar, wobei wir feststellen müssen, dass zwar alle Gläser auf dem Verkaufstisch zunächst gleich teuer sind, ausgerechnet der von uns gewählte weiße Pfeffer aber ein wenig mehr kostet.

hinduistischer Tempel in Matale
Straßenszene in Matale

In Matale selbst halten wir kurz bei einem hinduistischen Tempel. Erstaunlich finde ich hier, dass im gesamten Tempelbereich keine Schuhe getragen werden dürfen, Autos aber einfach durch das Tor in den Tempelhof einfahren können.

Die gekreuzten Zeichen am Tempel haben hingegen nichts mit F*sch*sm*s zu tun, sondern sind für die Hindus ein Symbol des Glücks. Deswegen sieht man dieses auch auf vielen Grabsteinen und hinduistischen Gebäuden.

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VG Wort