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Besichtigung des Forts in Galle

Neben ein paar Touristen kommen hauptsächlich junge Liebespaare in das Fort. Klar, in den vielen Nischen lässt es sich unter einem Regenschirm als Sonnenschutz gut aushalten. An Sonntagen ein freies Plätzchen zu finden, ist da schon einiges schwieriger.

Nachdem wir uns den nördlichen Teil des Forts mit der Sun Bastion im Osten (auch hier ist das Fotografieren Richtung Meer verboten), der Mond-Bastion samt Uhrturm in der Mitte und die Star Bastion bzw. Aeolus Bastion im Westen angesehen haben, fahren wir über die Rampart Street zur südlichen Festungsmauer.

Ziegen und Kinder in Galle
Blick von der Festung Galle aufs Meer

Auf dem Weg dorthin entdecken wir einen Leguan, der gemächlich durch einen kleinen Vorgarten spaziert. Nachdem wir ausgestiegen sind, dauert es nicht lange, bis uns ein Händler ein Handvoll antike Münzen anbietet. Finger weg!

Denn all diese Münzen sind in der Regel gefälscht und damit wertlos. Wären sie es nicht und der Zoll erwischt einen bei der Ausreise, kann das teuer werden. Und ganz dumm ist, wenn der Zoll einen schnappt und nicht merkt, dass es sich um Fälschungen handelt (-;

Badetag am Strand unterhalb der Festung von Galle
die Meera-Moschee im Fort Galle

Nachdem wir den einen Händler abgewimmelt haben, können wir unbeirrt zur Meera-Moschee beim Leuchtturm laufen (er steht auf der Point Utrecht Bastion).

Im Gegensatz zum Turm ist die Moschee kaum als solche zu erkennen. Denn mit ihren beiden quadratischen Türmen hat sie einen ganz eigenen Baustil. Leider ist die Moschee geschlossen.

Holländische Kirche

Dafür aber lädt die holländische Kirche, die Groote Kerk, zu einer Besichtigung ein. Erst überlegen meine Eltern noch, ob sie nochmals in die Hitze gehen. Sind dann aber ganz froh, mitgekommen zu sein, weil es in der Kirche angenehm kühl ist. Zudem ist sie nicht nur von außen mit ihren verschnörkelten Giebeln hübsch anzusehen, sondern besitzt sie auch im Innern eine ansprechende Architektur und Einrichtung aus teilweise mehr als 200 Jahre altem Holz. Als wir uns den kleinen Friedhof anschauen, entdecken wir außerdem einen Languren-Affen, der auf dem Giebel eines Wohnhauses thront.

in der holländischen Kirche
Friedhof der holländischen Kirche

Bevor wir zurück ins Hotel fahren, bringt uns Saman zu einem Juwelier, Geld wechseln. Der Kurs ist hier günstiger als in den Banken und großen Hotels und durch Saman haben wir Gewissheit, dass wir auch nicht über den Tisch gezogen werden.

Leider bekommen wir sehr viele große Scheine, mit denen eigentlich kaum einer was anfangen kann. Saman hilft und fährt am Nachmittag an eine Tankstelle. Als er wieder kommt, hat eine kleine Tüte gefüllt mit Geldscheinen dabei...

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