Ausflug nach Galle

Einen ersten kleinen Ausflug unternehmen wir nach Galle. Hans-Werner wollte zwar erst mit dem Tuc Tuc dorthin fahren (von Habaraduwa sind es nur 15 km),

ließ sich aber überzeugen, dass es mit dem klimatisierten Kleinbus doch angenehmer ist als sich von den Lkws und Bussen einnebeln zu lassen.

mit gemeinsamer Kraft
Fischer am Meer

In Sichtweite des Forts halten wir das erste Mal. Am Strand sind Fischer damit beschäftigt, ihre Netze in der Sonne auszubreiten. Andere sind dabei, ein Ausflugsboot ins Meer zu schieben. Doch wir halten weder wegen den Menschen noch wegen der idyllischen Bucht. Stattdessen zeigt Saman zum Horizont:

»Von dahinten kamen die Rebellen mit ihren Booten und haben Galle angegriffen.« Zugleich kamen andere Rebellen von der Landseite zur Küstenstraße. Der Anschlag schlug fehl. Dies konnte jedoch nicht verhindern, dass der Tourismus einen neuerlichen Dämpfer bekam.

die Festung von Galle mit dem Uhrturm
Liebespaare in jeder Nische

Bis nach Galle darf nicht mehr fotografiert werden. Das gilt insbesondere für die Marinestation in der Bucht, bei der sich nun jedes einlaufende Boot einen Passierschein holen muss, bevor es weiter nach Galle fährt.

Im Fort angekommen, beobachten wir drei oder vier Cricket-Spiele zwischen der Esplanade und dem holländischen Kanal, nördlich der Festungsmauer. Wer da mit oder gegen wen spielt ist nicht so klar ersichtlich. Dafür dröhnen uns aus mehreren Lautsprecher die aktuellen Spielstände entgegen. Es ist heiß. Aber egal, so schlimm wie bei unserem ersten Galle-Ausflug kann es dank des Busses nicht werden.

Cricket und Baseball-Feld
Brandung südlich der Festungsmauer
VG Wort