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Höhlenbuddhas von Dambulla

ruhender Buddha
im Höhlentempel von Dambulla

Oben angekommen, haben wir Sicht bis nach Sigiriya sowie weit über das Land und die Stauseen. Wie schon in Polonnaruwa, müssen wir die Schuhe ausziehen. Wie nicht in Polonnaruwa, haben wir dieses Mal aber keine Socken mitgenommen.

Leider. Denn der steinige Boden zwischen dem Tempeleingang und den Höhlen ist glühend heiß. Mit anderen Worten: es geht am besten sehr schnell (-;

den Buddha rechts hinten hatte eine US-Amerikanerin mit ihrem fetten Arsch beschädigt
im Höhlentempel von Dambulla

In den Höhlen selbst ist es angenehm kühl. Und (un-)ausgesprochen ruhig, da wir so ziemlich die einzigen Besucher sind. Noch vor wenigen Jahren war hier das Fotografieren verboten. »Eine US-Amerikanerin hat sich für ein Foto auf eine Buddha-Statue gesetzt und diese beschädigt«, erklärt unser Begleiter.

Als Folge gilt die Frau in allen buddhistischen Ländern nunmehr als unerwünscht und wird sie sich noch ein paar Jahre gedulden müssen, um wieder ein Visum in eines dieser Länder zu bekommen. Die Statue selbst ist mittlerweile restauriert und befindet sich nun hinter einer Absperrung.

Deckenmalerei
sitzender Buddha
noch mehr Buddhas

Der größte Buddha, eine 14 Meter lange Statue aus Granit, ruht in der ersten der fünf Höhlen. Durch die verschobene Fußstellung und ebenfalls leicht verschobene Hand wird der Übergang ins Nirvana symbolisiert.

Neben ihm wacht sein Lieblingsschüler, Ananda. Vor lauter Buddha-Statuen lohnt der Blick zur Decke, die mit 700 Jahre alten Malereien geschmückt ist.

Stimmung im Höhlentempel von Dambulla
Deckenmalerei

Bedeutender, größer und zugleich eindrucksvoller ist die zweite Höhle mit fast 60 Buddha-Statuen in allen bekannten Positionen, Hindugöttern und den beiden singhalesischen Königen Valagamba und Nissankamalla. An der Decke finden sich hier 1500 farbenprächtige Szenen aus dem Leben Buddhas

57 weitere Buddha-Figuren aus Marmor, Eben- und Sandelholz, und der letzte König von Kandy, Rajasingha, erwarten uns in der dritten Höhle. In der vierten steht eine kleine Dagoba, in welcher der Schmuck der Gattin von König Valagamba aufbewahrt worden sein soll. Hier ist auch die Statue zu sehen, welche einem Touristinnenarsch zum Opfer fiel. Zuletzt kommen wir in der fünften Höhle zu einem weiteren liegenden Buddha.

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