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Rückfahrt vom Adams Peak nach Hatton

Bei der Rückfahrt müssen wir erneut um einen Großteil des Maussekelle Reservoirs herumfahren. Boote sehen wir keine auf dem See. Geben muss es sie aber. Denn neben den unteren Bereichen der Berghänge rund um den See sind auch ein paar der Inseln mit Tee bepflanzt.

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, die bisher aber (wahrscheinlich) weder von den Einheimischen als solche erkannt noch für den Tourismus erschlossen wurde. Dabei wäre es sicher ein tolles Erlebnis, den See mit einem Boot zu überqueren, anstatt die ganze Zeit im Bus zu sitzen.

Kirche aus dem Jahr 1878
zweimal im Monat gibt es hier Gottesdienst

Kurz bevor wir den See hinter uns lassen, halten wir bei einer der vielen Kirchen dieser Region. Neben der Jahreszahl im Gebäude, 1878, erinnert der kleine Friedhof an die Kolonialzeit.

Auf den Grabsteinen finden sich sowohl die Namen der britischen Kolonialherren als auch die mehrerer Einheimischer, die als Teepflücker (die Berufsbezeichnung steht auf den Steinen geschrieben) zum christlichen Glauben übergetreten waren.

Kirche aus der Kolonialzeit
hier liegen neben den Kolonialherren auch christliche Teepflücker
Fensterbild

Etwas später kommen wir am Devon Falls vorbei, bei dem das Wasser gut 85 Meter (281 Fuß) in die Tiefe fällt. Direkt gegenüber befindet sich die Kotagala Plantation der Stonycliff Group. Leider wissen wir nicht, wie gut wir in der Zeit liegen (das kann auch Saman nicht wissen),

weshalb wir vorsichtshalber auf eine kleine Teepause auf der recht hübschen Terrasse verzichten. Erst später wissen wir, es wäre eine gute halbe Stunde übrig gewesen. Naja, sei es drum.

Devon Falls
St. Clain' Tea Centre

Erst hatten wir noch mit dem Gedanken gespielt, die Zugfahrt bereits in Hatton zu starten. Weil wir dadurch jedoch zwei bis drei Stunden länger als mit dem Bus bräuchten,

entscheiden wir uns dann doch, weiter bis nach Nanu Oya, etwas südlich von Nuwara Eliya, zu fahren.

Stadttreiben in Hatton
Bahngleise bei Nanu Oya
VG Wort