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Löwenfelsen Sigiriya

Sigiriya - Schnitzereien

Durch eine waldreiche Ebene führt uns der Weg zum Sigiriya-Felsen. Auf der verschlängelten Straße kommen wir nur langsam voran. Ab und zu stoppt der Busfahrer, um uns auf ein paar Languren-Affen oder Riesenhörnchen aufmerksam zu machen. Schließlich legen wir ein paar Kilometer vor dem Felsen einen Zwischenstopp ein. Hatten wir den Löwenfelsen schon zuvor durch die wenigen Lücken des dichten Blätterdachs erblickt, ragt der Monolith nunmehr deutlich vor uns in die Höhe. «Gibt’s denn da kein Lift?« graut es einem Mann neben uns, als er zum Sigiriya-Felsen hinaufblickt. Immerhin erfolgt der Aufstieg zur obersten Terrasse über 1.860 Stufen.

Threewhealer vorm Sigiriya

Noch im Bus, sorgt Sunil für etwas Verwirrung. Anscheinend sei der Dollar in den letzten Tagen gestiegen und damit habe sich der Eintritt verteuert. Schon freuen wir uns, von der Tui ein paar Euros zurück verlangen zu können, war der Dollarkurs bei unserer Buchung doch einiges besser dotiert als während unserer Reise, als Sunil dann doch mit den Eintrittskarten zurückkommt.
Endlich geht es los. Nach ein paar Metern erreichen wir die königlichen Lustgärten mit ihren ovalen und achteckigen Teichen. Früher habe es sehr viel mehr Regen im Inland von Sri Lanka gegeben, erklärt uns Sunil. Mangels Wasser sei nun aber ein großer Teil der ehemaligen Wasserflächen trocken gefallen. Die Springbrunnen links und rechts des Hauptweges funktionieren heute nur noch bei anhaltendem Starkregen.

Sigiriya - Blick auf die Gärten

Einen besonders schönen Ausblick auf die insgesamt vierzig Hektar große Anlage hat man vom 200 Meter hohen Gipfel des Felsens. Von oben lässt sich auch die Symmetrie der Wege und Gärten sehr gut erkennen.
Erstmal aber müssen die vielen Stufen bewältigt werden. Und weil mittlerweile in vielen Berichten darauf hingewiesen wird, wie mühsam der Aufstieg ist, bieten sich am Fuße des Felsens tüchtige Männer an, den Touristen über die vielen Stufen nach oben zu begleiten. Tatsächlich kommt uns nach wenigen Stufen eine Engländerin entgegen, die sich auf der bequem begehbaren Treppe die Hand von einem jungen Singhalesen halten lässt...

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