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Elefanten bei Pinnawela

Pinnawela - Annette und Lars

Als die letzten Elefanten vorbeigelaufen sind, folgen wir ihnen zum Fluss. Na ja, beinahe auch nicht, denn Sunil führt uns erstmal zu einer bewirteten Terrasse, von der wir uns das Spektakel aus sicherer Entfernung anschauen - und dabei das eine oder andere Getränk bestellen - sollen.
Kurze Zeit herrscht ein wenig Verwirrung in unserer Gruppe, dann ist klar:

die Plätze sind zwar für uns reserviert, aber natürlich dürfen wir auch direkt zum Fluss und die Dickhäuter ganz aus der Nähe beobachten. Ohne uns überhaupt erst zu setzen, verlassen wir die Terrasse also wieder und finden uns kurze Zeit später endlich in greifbarer Nähe zu der Herde.

Pinnawela - Annette streichelt beinahe einen Elefanten
Pinnawela - Ausflugsklasse

Am Fluss werden wir von einem der Mahouts in Empfang genommen, der für ein kleines Trinkgeld aufpasst, dass die Elefanten ruhig bleiben, solange ihn die Touristen zu streicheln versuchen.
Wie sich herausstellt, ist das nicht ganz so einfach, wie es erst aussah.

Zwar stehen ein paar der Dickhäuter ganz in der Nähe des Ufers, das aber ist für viele immer noch so weit entfernt, dass sie kaum bis an den Elefanten heranreichen. Auch scheint es die Elefanten nicht sonderlich zu interessieren, wenn sie gestreichelt werden sollen...

Pinnawela - Blüte
Statue bei Pinnawela

Im benachbarten Waisenhaus werden die Elefantenbabys mit der Flasche groß gezogen. Flasche heißt bei Babyelefanten übrigens, dass die Milch mit Zehnliter-Eimern herbeigeschafft wird. Ungemein schwieriger allerdings sind die ausgewachsenen Exemplare zu ernähren.

Dabei vertilgt ein Bulle täglich bis zu 250 Kilogramm Futter am Tag.
Um so verwunderlicher ist da der Eintritt, für den nur hundert Rupies (ca. 80 Eurocent) zu zahlen sind - im Vergleich mit einer kleinen Flaschen Cola (250 Rupies) wirkt dies geradezu lächerlich.

VG Wort
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