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Stadtrundfahrt durch Negombo

Unser nächster Stopp brachte uns an den Hafen des Fischerortes. Dieser befindet sich an der Mündung eines trägen Flusses (oder dem Anfang einer Lagune?).
Schön anzusehen sind hier die vielen Boote in allerlei bunten Farben. Mehr allerdings hat der Hafen nicht zu bieten und so fanden wir uns kurze Zeit später in einer der vielen Kirchen wieder.

Auf dem Platz vor der Kirche wurden wir erstmals von einem Einheimischen angesprochen, der uns nicht nur in gebrochenem deutsch erklären wollte, dass wir auf Sri Lanka willkommen seien und sich ein paar Meter vor uns eine Kirche befindet, sondern außerdem gerne ein Kugelschreiber von uns bekommen hätte.

Negombo - Hafen
Negombo - Hafen
Mode in Negombo
Hindu-Tempel

Von Aufdringlichkeit in Negombo aber keine Spur, im Gegenteil: überall trafen wir auf Kinder, die uns zulachten und winkten und dann doch weitergingen, ohne uns anzubetteln. Sehr positiv finden wir auch die Regelung, dass die Kinder in der Schule Uniformen tragen müssen (wenn sie sich die leisten können) und auf keinen Fall mit Markenschuhen zum Unterricht erscheinen dürfen.

Da die Rundfahrt damit dann auch schon wieder beendet war, beschlossen wir im Hotel, nochmals auf eigene Faust loszuziehen. Besonders aufgefallen sind uns dabei die Mauern, in denen oben Glasscherben gesteckt werden, um unerbetene Gäste abzuwehren.
Beim Spaziergang am Strand sahen wir dann das erste Oruvaboot.

Diese werden aus dem harten Baumstamm des Jackfruittrees geschnitzt und variieren vom simplen Einbaum bis zum zehn Meter großen Boot. Mit ihrem bauchig geblähten Segel haben sich die Oruvas seit 2.000 Jahren im Aussehen kaum geändert, allerdings dienten die Boote damals vorwiegend dem Fischfang, während heute vor allem Touristen an »Deck« des beliebten Postkartenmotivs gelockt werden sollen.

Annette in Negombo

Am Abend folgten wir noch einem Tipp und gingen zum Geld wechseln in ein Juweliergeschäft. Diese findet man, im Gegensatz zu Banken bzw. Automaten, an fast jeder Ecke der touristischen Einkaufsstraße und bieten einen sehr viel günstigeren Kurs als an der Hotelrezeption.

Der beste Zeitpunkt zum Wechseln ist übrigens, wenn der Händler bereits ein Verkaufsgespräch mit anderen Kunden führt. So findet er schon keine Zeit, einem irgendwelche Ketten und Steine anzureden.

VG Wort
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