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Häufige Fragen zu unserer Rundreise nach Sri Lanka

Zu welcher Jahreszeit waren wir in Sri Lanka?

Ende Februar bis Mitte März, gleich danach begann die Regenzeit.

Wie und wo haben wir unsere Reise gebucht? Ist es möglich, sich erst vor Ort nach einem Hotel umzusehen?

Wir haben pauschal bei Tui im Reisebüro gebucht. Es ist auch möglich, sich erst vor Ort nach einem Hotel umzusehen. Allerdings ist es dann doch besser, sich wenigstens für die ersten Nächte schon mal nach einer Unterkunft umzusehen,

da die Anreise nach Sri Lanka, vor allem bei Flügen über Dubai, doch recht lange dauert. Neben den großen Hotels gibt es auf der Insel auch viele kleine Hotels und Pensionen, die zum Teil von Deutschland aus geführt werden.

Ist es möglich, die Insel mit einem Leihwagen zu bereisen?

Wahrscheinlich ist es möglich, wir aber raten dringend davon ab, denn:

  • Linksverkehr
  • chaotische Fahrweise, die für Europäer schnell zu bösen Überraschungen führen kann, wie etwa durch die kaum berechenbar fahrenden Tuc Tucs, Lkws, Busse...
  • oft schlechte Straßen, fehlende oder für uns unverständliche Verkehrs- und Hinweisschilder
  • Polizeikontrollen
  • wenn etwas passiert, ist in aller Regel der Ausländer schuld (für den Fall eines Unfalls oder Panne haben wir den Rat gelesen, zum nächsten größeren Hotel abzuhauen, insofern dieses noch möglich ist)
  • nur, wer sich einen Fahrer mietet, kann einigermaßen sicher sein, dass er sein Gepäck behält
  • sicherer ist es, sich einer Tour anzuschließen oder sie, wie wir es gemacht haben, von einem Veranstalter vor Ort planen und durchführen zu lassen.

Wie sieht es mit Malaria aus? Welche Impfungen sind nötig?

Wir hatten vor der Reise Malaria-Profilaxe gekauft. Das war rausgeschmissenes Geld, da es auf Sri Lanka wahrscheinlicher ist, vom Blitz oder einem Felsen erschlagen zu werden. Sollte es dennoch zu einer Unsicherheit kommen, gibt es auch vor Ort Hilfe (Reiseleiter fragen). Ebenfalls deutlich gefährlicher ist es, gebissen zu werden.
Dennoch gilt: Sri Lanka ist ein tropisches Land, in dem Typhus, Denguefieber, Hepatitis A und B und die Japanische Enzephalitis auftreten.

Durch konsequent hygienisches Essen und Trinken (kein lau aufgewärmtes Essen) und Mückenschutz können die meisten Infektionskrankheiten und Durchfall vermieden werden.
Sinnvolle Impfungen sind, neben dem auch bei uns nötigen Schutz gegen Tetanus, Diphterie und Polio, Hepatitis A und B. Weitere Informationen und medizinische Hinweise zu Sri Lanka gibt das Auswärtige Amt.

Strom/Spannung/Steckdosen und Adapter?

Mit der Stromspannung (in den Hotels 110 oder 220 Volt) hatten wir keine Probleme. Bei den englischen Steckdosen reicht es in der Regel aus, die Sperre mit einem dünnen Kugelschreiber aufzuheben,

um zum Beispiel die Akkus für die Kamera aufzuladen. Unserer Weltadapter haben wir daher nicht gebraucht. Ich würde ihn aber wieder mitnehmen, um sicher zu gehen.

Wie ist das Essen in Sri Lanka?

Das verstärkte Frühstück ist reich an frischem Obst (Ananas, Papaya, Melone, Bananen, Mango...) und damit für die Liebhaber dieser südlichen Früchte schon ein toller Start in den Tag. Mittags haben wir meistens nur eine Kleinigkeit oder Fisch (Dish of the day) gegessen,

um uns abends von der Kochkunst der Singhalesen verwöhnen zu lassen. Durch das reichhaltige Büfett im Heritance haben wir vieles probiert, was wir vorher nicht gekannt hatten. Alles war frisch und bekömmlich, sodass wir keinerlei Probleme mit dem Magen hatten.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Hm - das ist nicht so leicht. Wir waren von Tui als Hochzeitsreisende angemeldet und haben als solche im zwei Hotels das uns zugewiesene Zimmer reklamieren müssen, da Baustelle oder keine funktionierende Toilette. Das Honeymoon-Special, einen Obstkorb, haben wir ebenfalls erst auf Nachfrage bekommen. Ungeschickt für eine Rundreise fanden wir den bequemen Bus. Durch die hohen Lehnen ist die Sicht stark eingeschränkt, sodass bei den Fahrten einen nur sehr begrenzten Ausblick hat. Eine Enttäuschung war der Reiseleiter, Sunil, welcher spätestens ab dem dritten Tag keine Lust mehr hatte, uns etwas zu zeigen und versucht hat, uns einfach schnellstmöglich zum nächsten Hotel zu bringen.

Vom zeitliche Ablauf wäre es für uns außerdem geschickter gewesen, auf die Nacht im Mount Lavinia Hotel zu verzichten und stattdessen vom Hochland direkt in das näher gelegene Hotel Heritance zu fahren. Bei einer zweiten Rundreise, die wir vom Hotel Wilde Ananas aus gestartet haben und bei der wir nur zu viert waren, haben wir sehr viel mehr von der Insel gesehen - und deutlich weniger gezahlt.

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