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Hotel Royal Lotus

Giritale - Sicht auf den Stausee

Idyllisch an einem antiken Stausee gelegen, bietet das Royal Lotus jedem Gast einen wunderschönen Ausblick aufs Wasser. Zimmer zur Landseite gibt es nicht, dafür aber eine Inselkuppe, die nahe des gegenüberliegenden Ufers aus dem See ragt. Sie ist wie die Hügel rund um Giritale mit dichtem Wald bewachsen. Zwischen der Seestraße und dem Hotelgebäude erstreckt sich eine ausgedehnte Rasenfläche mit einigen schattenspendenden Bäumen, unter welchen mehrere Warane ihre Höhlen gebaut haben.

Hotel Royal Lotus - Blick vom Zimmer auf den Pool
Hotel Royal Lotus

Die etwa 60 Zimmers des Hotels sind alle mit Klimaanlage und Minibar ausgestattet, die Bäder sind sehr sauber und die Betten bequem. Die unteren Zimmer haben eine kleine Terrasse, die Zimmer der beiden oberen Etagen sind mit Balkon. Dabei ist der Hotelflügel mit den Zimmern in einem leichten Winkel zur Lobby angebracht, so dass man von jedem Balkon eine mehr oder weniger gute Sicht auf die Poolterrasse hat.

Rund um dem Hotel ist alles sehr ruhig, schon die Ankunft im Royal Lotus verspricht nach dem eher hektischen Treiben an der Küste zwei erholsame Tage, fern von allem städtischen Lärm. Zwischen dem Speisesaal und dem Garten befindet sich der Pool. Er ist nicht sehr groß und nur wenige Liegen laden zum Sonnenbad ein. Für eine kurze Erfrischung zwischen den Ausflügen zu den kulturellen Höhepunkten der Umgebung aber wird das kleine Becken den Ansprüchen der meisten Besucher genügen.

Royal Lotus

Trotz der abgeschiedenen Lage und der friedlichen Atmosphäre fehlt auch beim Royal Lotus nicht die obligatorische Wachmannschaft, die eventuell vorbeischauende Rebellen fernhalten soll. Die meiste Zeit aber sind die Männer damit beschäftigt, den Touristen Rehe, Mungos und Affen zu zeigen.
Besonderes Augenmerk gilt dabei einer Horde Languren, die sich die meiste Zeit auf den mächtigen Baumkronen nahe der Poolbar aufhält und in der Nacht auch mal über das Hoteldach poltert.

Lars im Royal Lotus

Zur Poolbar gehört ein rechtwinkliger Pavillon mit Tischen und Stühlen. Wer sein Mittagessen nicht im Speisesaal genießen will, darf es sich gerne mit nach draußen nehmen. Wer Dank der Hitze nicht mal Lust aufs Mittagessen verspürt, kann wenigstens seinen Durst im wohltuenden Schatten - den See vor Augen, die Affen im Rücken - löschen. Die Preise für Getränke sind dabei nahezu lächerlich: eine kleine Flasche Cola kostet zum Beispiel 100 Rupies, das sind grade mal 80 Cent. Die Bedienungen sind zwar nicht immer sofort zur Stelle, dafür aber außerordentlich freundlich und gesprächsbereit.

Annette im Royal Lotus

Ob das Abendessen als Menü an den Tisch gebracht oder als Büfett bereitgestellt wurde, weiß ich trotz meines regen Appetits leider nicht mehr. Geschmeckt jedenfalls hat alles, was wir als Reis, Fisch, Curry, Fleisch... auf den Teller bekommen haben. Natürlich wartet auch das Royal Lotus mit einer Fülle von tropischen Früchten auf, die wir uns bis knapp vor der Vitaminübersättigung gegönnt haben.
Am Abend bietet sich ein Spaziergang entlang der Seestraße an, allerdings nicht ohne Taschenlampe, da sich viele Schlangen angeblich in der Dunkelheit auf den warmen Asphalt schlängeln. Ob dies stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Am Tag unserer Weiterreise jedenfalls erzählte uns Sunil etwas von einer Lüge, damit sich keiner aus der Gruppe in der Wildnis verirrt.

Sonnenuntergang bei Giritale
Annette und Lars

Die Ortschaft Giritale hat außer ein paar Hotels und einer großen Buddha-Statue leider nicht viel zu bieten, Tuc Tucs, die einen irgendwo hinbringen könnten, haben wir auch nicht entdeckt. Damit bietet sich das Royal Lotus vor allem für Gäste an, die sich neben den kulturellen Stätten sehr für die Tierwelt der Insel interessieren. Tatsächlich haben wir an zwei verschiedenen Tagen wild lebende Elefanten und sehr viele andere Tiere zu Gesicht bekommen.

In den Morgenstunden werden wir dann doch durch merkwürdige Laute geweckt. Erst als wir auf die Straße hinunterblicken, erinnern wir uns wieder an die nahe gelegene Kaserne. So beobachten wir mehrere Trupps, die zum Teil joggend, zum Teil aber auch im Liegestütz vorwärts robbend die Straße entlang des Sees  gescheucht werden. Dennoch verlassen wir am nächsten Morgen nur ungern das Hotel und trösten uns bei der Weiterfahrt mit der Erwartung der nächsten Entdeckungen auf dem Inseljuwel.

VG Wort
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