Strand von Ahungalla

Annette am Strand
Triton - Blick vom Strand zum Hotelpool

Neben allem Essen und Trinken (hatte ich die Minibar auf dem Zimmer erwähnt, in welcher zumindest die alkoholfreien Getränke und Knabbersachen a.i. sind) kann man sich im Heritance natürlich auch sportlich betätigen. Angeboten wird ein Fitnessraum, Badminton, Strandfußball, Carrom

- was auch immer das sein mag -, Schach, Darts, Billard, Tischtennis, Volleyball, Wasserball, Wasser-Aerobic und Tennis. Hallo? Wir sind im Urlaub und nicht im Trainingslager - also die Heritance-Badetücher geschnappt und nichts wie runter an den hoteleigenen Strand!

Triton - Annette am Strand
Triton - Baum mit Frucht
Annette am Strand

Am Strand müssen wir leider feststellen, dass es nicht gerade sonderlich viele Sonnenschirme gibt und scheinbar alle Liegen bereits belegt sind. Stimmt dann aber zum Glück doch nicht, denn kaum hat uns einer der Hotelstrandangestellten entdeckt, bringt er uns zwei Liegen zu einem von Bäumen leicht überschatteten Platz.

Unsere Badetücher dürfen wir aber noch nicht ausbreiten, sondern müssen kurz warten, bis der  Strandjunge zwei bequeme Auflagen geholt hat. Sehr angenehm. Nun aber geschwind T-Shirt aus, schnell eingekremt und ab ins... hoppla rote Flagge am Strand??? Egal - hinein ins Wellenbad!

Triton - Annette im Seafoodrestaurant

Leider kann man beim Heritance nicht sehr weit rausschwimmen. Das heißt, man könnte es schon, weil Hindernisse oder Seeigel und anderes Getier gibt es nicht so nah am Strand. Aber auch hier gibt es gefährliche Strömungen und bei allem Wasser, was in teils meterhohen Wellen auf das Ufer brandet, irgendwo bilden sich immer kleine, aber fiese Rückströme, die einen leicht mal ein Stück weit raustragen könnten. Querströmungen haben wir hier zwar nicht entdeckt, aber viel schwimmen im Meer waren wir ja sonst auch nie.

Triton - Lars im Seafoodrestaurant

Dafür nämlich gibt es im Heritance den Ruhepool im hinteren Bereich der Anlage. Anders als wir es von anderen Hotels kennen, darf hier tatsächlich nicht wild herumgetobt werden, von Wasserball oder anderen solchen Spielen ganz zu schweigen. Richtig schön aber wird der Pool erst durch eine große Mangrove, welche mit ihrer gewaltigen Krone einen weiten Teil der Wasserfläche beschattet und damit auch einen längeren Aufenthalt - ganz ohne Sonnenbrandgefahr - ermöglicht.

Direkt neben dem Ruhepool und ebenso im Schatten, befindet sich ein kleiner Whirlpool. Ob er geheizt war oder nicht - keine Ahnung, aber das spielt bei durchgängig tropischen Temperaturen auch nicht so sehr die Rolle. Allerdings sollte man nicht soviel Essen offen am Platz mitnehmen lassen, wenn man für längere Zeit ins Wasser geht. Leider nämlich kamen wir nicht immer dazu, die kleinen putzigen Palmenhörnchen, welche sich in jedem der strohbedeckten Sonnenschirme ein Nest gebaut hatten, mit dem mitgebrachten Obst zu füttern.

Tatsächlich fanden wir einmal nur noch einen Haufen Krümel vor. Mit anderen Worten: leider hatte die Fütterung ohne uns statt gefunden - und das, wo doch Annette für jedes kleine Tierchen, was irgendwo herumturnt, die ganz eigene Leckerei vom Büfett stibitzt. Auch nicht so schön fand ich allerdings auch, dass einer dieser putzigen Nager seinen Apfel genau auf meinem T-Shirt essen musste und die Apfelstückchen dabei nur so nach links und rechts flogen. Palmenhörnchen schaffen es nämlich nicht, auch eine Kleinigkeit als ganzes zu verzehren , sondern verstreuen das meiste beim Essen.

Triton - Palmenhörnchen
Triton - Palmenhörnchen

Weniger schön allerdings waren die zeitweise etwas aufdringlichen Strandhändler. Zwar gibt es eine unsichtbare Linie, welche sie nicht überschreiten dürfen. Aber das hindert sie kaum daran, ihre Waren, Tücher, Saris ... von Weitem lautstark anzubieten. Die meiste Zeit blieben wir zwar unbehelligt, aber einmal wurden wir bei einem Strandspaziergang den ganzen Weg über von einem grässlich Aufdringlichen begleitet,

der uns unbedingt in ein Laden am Strand bringen wollte. Meine Frage, ob es möglich sei, ohne ihn am Strand zu spazieren, bejahte er zwar, tatsächlich war es aber erst Minuten später möglich, als wir das Geschäft passiert hatten. Für uns war allein dies Grund genug, nicht in den Laden gehen, obwohl wir uns das zunächst noch vorgenommen hatten.

Triton - Plamhörnchen und Lars
Triton - Elefanti und Annette

Ansonsten aber haben wir die Einheimischen sehr freundlich kennen gelernt. Auf der Suche nach einem Weg zur nächsten Bucht half uns eine alte Singhalesin, ohne eine Gegenleistung zu erwarten und ein paar Buben einer kleinen, im Palmenhain verstreuten Siedlung umringten uns kurze Zeit, um vielleicht ein Gummibärchen zu ergattern (an die wir natürlich nicht gedacht hatten) oder auch ein paar neue Vokabeln zu lernen. Gut, es bisschen waren es auch Rotzlöffel, die Annette unbedingt eine große tote Krabbe zeigen mussten und,

aus dem Hinterhalt heraus, Kokosnussschalen im hohen Bogen über unsere Köpfe hinweg warfen. Und selbst beim Rückweg war dann ein junger Mann zu Stelle, der uns einen Weg zurück zum Hotel führte, damit wir nicht bei jemanden vorbei müssten, den er selbst als »böse« bezeichnete. Schade nur, dass sein Weg am Schluss über einen Felsen führte, an dem Annette abrutschte und sich den Zeh aufschrammte. Aber solche Pannen kennen wir ja schon...

Strand bei Ahungalla
Strand bei Ahungalla
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