Seychelles Tea & Coffee Companie

Teefabrik auf den Seychellen

Teeplantage in denBergen von Mahé
Trocknen der Teeblätter

Eine kleine Überraschung ist für mich der nächste Stopp bei einer Teeplantage. Klar weiß ich, dass im tropischen Hochland Tee gut gedeiht. Auf den Seychellen, die an sich ja nicht für ihre großen landwirtschaftlichen Flächen bekannt sind,

hatte ich damit aber nicht gerechnet. Wobei, allzu groß ist die Anbaufläche nun auch wieder nicht. So gibt es nur eine Teefabrik und reicht die Ernte grade mal für den Eigenbedarf auf den verschiedenen Inseln.

Trocknen der Teeblätter
leider weiß ich nicht, wofür diese Maschine ist
Packstation

Bevor es in die Fabrik geht, führt uns Nathalie zu einem Busch. Es ist eine Karambole, bei uns als Sternfrucht bekannt. Im Unterschied zu den Früchten, die es in deutschen Supermärkten zu kaufen gibt, haben die Früchte einen angenehmen Eigengeschmack. In den Fabrikräumen angekommen, erklärt Nathalie, wozu die verschiedenen Maschinen dienen und wie der Tee,

angefangen bei der Ernte der jeweils oberen drei Blätter, über das Welken und Rollen bis hin zum Fermentieren, verarbeitet wird. Im letzten Arbeitsschritt schließlich wird der fertige Tee in Tüten oder Filterkammern abgefüllt und für den Verkauf verpackt.

Förderbänder des fast fertigen Tees
fertig für den Verkauf

Im Anschluss an den Rundgang bekommen wir Gelegenheit zur Teeprobe. Und an der sieht man wirklich, dass die Seychellois mit ihrem Tee haushalten müssen. Denn im Gegensatz zu den Teeplantagen auf Sri Lanka muss man hier für das Kännchen Tee zahlen. Da es im Vorraum der Teestube möglich ist, Tee zu wirklich günstigen Konditionen zu kaufen, kann uns das aber nicht stören.

Teeverkostung auf Mahé
Teestube

Vorletzter Stopp unseres Tagesausflugs ist ein Craft Center. Neben einer T-Shirt-Druckerei sehen wir, wie bemalte Holzfische und weitere Souvenirs entstehen. Natürlich wird im Laden des Craft Centers, nachdem alle Teilnehmer von der hohen Qualität und Einzigartigkeit überzeugt wurden, auch gleich alles zum Kauf feil geboten.

Da die Preise im Vergleich zu denen auf dem Markt recht hoch sind und wir andere Mitbringsel für daheim im Kopf haben, verzichten wir allerdings und freuen uns stattdessen auf den letzten Stopp des Ausflugs an der Anse Takamaka.

VG Wort