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Morne Seychellois National Park

im Hochgebirge von Mahé

Auf der Fahrt in die Berge halten wir über Victoria an einer Stelle, bei der sich sowohl die Stadt als auch die industriell geschaffene Insel Eden-Island und der Sainte Anne Marine National Park gut überblicken lassen. Auf dem Bild gibt es zwar nicht so viel her, sein Blick über die Landschaft und den Meerespark schweifen zu lassen, aber hat was.

im Morne Seychellois National Park
mal wieder eine uns unbekannte Pflanze

Danach geht es über etliche Serpentinen immer höher in die Bergwelt von Mahé. Dank dem nachts immer noch regnerischen Wetter wird es zugleich zunehmend ungemütlicher am Himmel und sind die Gipfel der höchsten Berge auf Mahé in den Wolken verschwunden. Umso besser wird dafür Nathalies Laune bzw. desto bunter ihre Fantasie.

Sie behauptet, dass es im Nationalpark Affen und Gorillas auf den Bäumen zu sehen gäbe, dass dort Elefanten und Zebras und Giraffen herumlaufen und und und. Bis schließlich auch der letzte im Bus merkt, dass sie das Blaue vom verhangenen Himmel lügt.

Wasserfall im Nationalpark Morne Seychellois
Achtung, giftig!
Seychellen-Bülbül auf einer Jackfrucht

Richtig ist, dass der Morne Seychellois Nationalpark ein Naturschutzgebiet im Herzen Mahés ist, in dem oberhalb von rund 600 Meter keine Eingriffe mehr in die Natur erlaubt sind. Mit einer Fläche von 3.045 Hektar oder etwa zehn mal vier Kilometer ist er das größte Naturschutzgebiet auf den Seychellen.

In dieser, durch ihre unzähligen endemischen Pflanzen und Tiere einzigartigen Bergwelt finden sich die schönsten Wandertouren auf Mahé. Wenn wir nur die Zeit dafür hätten. Leider aber reicht das Programm nur für einen Abstecher in den westlichen Teil des Nationalparks.

Panorama von Mahes Westküste

Dort angekommen, warnt uns Nathalie vor einer weiß blühenden Pflanze: »Wenn Sie die Blüten berühren, müssen Sie die Hände waschen, da sie giftig ist.« Nun gut, da beobachten wir doch lieber einen Seychellen-Bülbül, wie er eine Jackfrucht bearbeitet. Im Anschluss daran gehen wir noch bis zu einer Hangkante, von der wir eine gute Sicht über weite Teile der Westküste Mahés haben, bevor es zurück in den Bus und weiter zum nächsten Programmpunkt geht.

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