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Pointe Canon und Grande L’Anse

beim versteckten Strand auf La Digue

Felsen am nördlichen Ende der Bucht Pointe Canon
Felsen beim Pointe Canon

Der Weg ist das Ziel. Wie wahr dieser Spruch sein kann, erleben wir zwischen der Bucht Grand’ Anse und der felsigen Bucht Pointe Canon. Teilweise führt der Pfad zwischen hohen Granitfelsen hindurch, in denen die Palmen und Takamaka-Bäume dennoch irgendwo genug Halt finden, um die Landschaft in einen herrlichen, tropischen Dschungel zu verwandeln. Immer wieder bieten sich uns neue Einblicke in die dichte Vegetation, bevor wir die Bucht am Pointe Canon erreichen.

Felsen beim Pointe Canon
nein, das ist nicht bequem

Einmal öfter sind wir in diesem Urlaub alleine. Rund um uns herum gibt es keinerlei Spuren der Zivilisation, keine Straßen, keine Gebäude, keine Leitungen, einfach nichts. Es fühlt sich komisch an, sind wir doch immer noch auf einer der beliebtesten Urlaubsinseln auf der Welt. Aber gerade das ist es, was La Digue auch heute noch ausmacht.

Es sind die weitgehend unberührten Strände im Osten und die nahezu unerreichbaren Buchten im Süden, es ist das gewaltige Rauschen vom Meer, es sind die teils spielerisch, oft kunstgerecht verteilten Granitfelsen. Es ist die Kombination von all dem, was uns immer wieder aufs Neue beeindruckt.

Brandung ni der Bucht Grand L'Anse
der südlichste Strand im Osten von La Digue

Nach einem weiteren Fotostopp laufen wir weiter zur Grand L’ Anse. Im Gegensatz zum ersten Pfad sind es diesmal nur wenige Meter, die wir bewältigen müssen. Doch auch die haben’s in sich. Leider nämlich hat irgendeine uns unbekannte Art Busch ein so dichtes Dickicht geschaffen,

dass wir gebückt durch einen Tunnel laufen müssen, um den nächsten Strand zu erreichen. Belohnt werden wir mit einem Strand, der - wie so viele auf den Seychellen - wunderschön ist, den wir im Gegensatz zur Anse Lazio oder Anse Georgette auf Praslin aber mit niemanden teilen brauchen.

Brandung am südlichsten Strand der Ostküste
Ende Gelände
VG Wort