Grand Anse

der Paradestrand von Grenada

Wenn wir eine Regel bei unseren Reisen gelernt haben, dann die, dass man ersten Tag auf gar keinen Fall der Müdigkeit zu früh nachgeben darf. Denn dann bedeuten sechs Stunden Zeitunterschied, dass man am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe aufwacht und dann gucken kann,

wie man die Zeit bis zum Frühstück rum bringt. Soll heißen: kaum haben wir unseren Bungalow bezogen und uns ein wenig erfrischt, brechen wir auch schon wieder auf, um uns einen ersten Überblick über den Grand Anse zu verschaffen.

Grand Anse, Grenada
Grand Anse, Grenada

Der Name der Bucht ist Programm. Denn allein der Strand am Grand Anse erstreckt sich über eine Länge von über 2.200 Meter. Da sich das Flamboyant Hotel ganz im Wester der Bucht befindet, ist ein rund vier Kilometer langer Strandspaziergang damit überhaupt kein Problem.

Außer vielleicht, dass die Beine auf dem weichen Untergrund schnell müde werden und einem ab und zu Hunde begleiten.  So unterbrechen wir unseren Spaziergang dann auch nach nur einem Drittel der möglichen Weglänge, um am späten Nachmittag ins Umbrellas einzukehren.

Schlagzeuger der Band Barracuda
Infotafel beim Umbrellas
Bedienung im Umbrellas

Zwischen den großen Hotelanlagen am Grand Anse wirkt das Umbrellas in seiner Größe und Bauart recht bescheiden. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - zählt es zu den beliebtesten Restaurants am Grand Anse. Das gilt insbesondere am Wochenende, wenn Gruppen wie Barracuda oder Stages live auftreten und im Restaurant für eine angenehme Stimmung sorgen.

Da auch Einheimische bzw. auf Grenada sesshaft gewordene Europäer und Amerikaner gerne hierher kommen, ist es hier zudem recht einfach, mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen. Seinem Namen wird das Umbrellas dann im oberen Teil gerecht, wo einige Sonnenschirme Schutz vor zu viel Sonne und Konversation bieten.

Umbrellas, eine der angesagten Wirtschaften am Grand Anse
Umbrellas, Blick über die Dachterrasse

Am Grand Anse selbst gefällt uns, dass hier auf Ruhe geachtet wird. Die irre lauten Jet Skis sind hier unerwünscht. Da der Strand im Wasser relativ flach abfällt, steht einem entspannten Bad im 28 Grad warmen Wasser nichts mehr im Wege.

Wobei wir zugeben müssen, auf Grenada nur einmal im Meer gebadet zu haben. Schließlich gibt es auf der Insel einiges zu entdecken, sodass kaum Zeit für Nichts-Tun bleibt.

VG Wort