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Untersberg und Salzburger Hochthron

Annette und Lars auf dem Untersberg
Winderwanderweg zum Berggasthaus Untersberg

Eine Kurve weiter geht es zunächst über eine kleine Kuppe und dann hinunter in ein Senke. Bei normalen Wanderbedingungen ist es sicher ein Leichtes, bis zur tiefsten Stelle hinab zu laufen, um auf der anderen Seite gleich wieder Richtung Salzburger Hochthron empor zu steigen.

Auf einer geschlossenen, festgetretenen Schneedecke aber ist es eine klasse Plackerei. Meter für Meter müssen wir uns voran tasten und sind froh über das Seil, das uns an den schwierigsten Stellen Halt gibt.

Annette auf dem Salzburger Hochthron (1853 m)
Weg hinauf zum Geiereck-Gipfel (1805 m)
Lars auf dem Salzburger Hochthron (1853 m)

Heile auf der anderen Seite angekommen, ist der weitere Weg zum Salzburger Hochthron wieder einfacher. Wenn die Wege offen sind, bieten sich ab dort Wandertouren zur Mittagsscharte oder zum Kanonenrohr (beide 30 Min.), zur Toni Lenz Hütte (75 Std.), oder, wenn sie geöffnet ist,

zur Schellenberger Eishöhle (60 Min.) an. Da der Fön jeden Moment zusammenbrechen kann und wir noch zum Schloss Hellbrunn wollen, belassen wir es aber beim Aufstieg auf den Gipfel (1.853 m) vom Salzburger Hochthron.

Alpendohle
Berggasthof Untersberg

Bevor es wieder mit der nächsten Gondel hinab ins Tal geht, gönnen wir uns zwei heiße Schoki im Berggasthof Untersberg und unternehmen noch einen Abstecher auf das Geiereck (1.806 m). Für ein paar Momente können wir von dort den steilen Hang, über dem der Gamsbock saß, hinab in die Tiefe blicken.

Dann aber ziehen erneut Wolken auf und versperren die atemberaubende Sicht. Da auch die meisten benachbarten Berge des Berchtesgadener Lands wieder verhüllt sind, kehren wir bald zur Bergstation zurück, sodass wir uns in dem Moment, als der Watzmann ganz kurz zu sehen ist, schon wieder auf der Talfahrt befinden. Schön, da über dem Untersberg selbst die Sonne schien, war es trotzdem.

Geiereck
Gondel am Untersberg
VG Wort
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