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Ausflug auf den Untersberg

Der Untersberg wäre ohne die Salzburg-Card kein Ziel unserer Städtereise geworden. Weil die Seilbahnfahrt auf den Salzburger Hausberg in der Karte inbegriffen ist, sind wir jedoch förmlich darauf gestoßen worden. Und weil wir trotz verheerender Wetterprognose ein ganz angenehmes Wetter erwischen, wollen wir uns dieses Erlebnis natürlich nicht entgehen lassen.

Infotafel der Untersbergbahn
Kassenhäuschen

Wobei mein Plan, mich in der Gondel in der Mitte der anderen Passagiere aufzuhalten, allerdings scheitert. Nicht, dass ich es nicht geschafft hätte, meine schwindelerregbaren Sinne in die Mitte der Panoramagondel zu bugsieren.

Es ist allein der Mangel an Mitfahrern, warum ich dennoch zu allen Seiten freie Sicht habe; ganz gleich, ob sich nun 20, 100 oder 600 Meter Luft zwischen der Gondel und dem Boden befinden.

Untersbergbahnseile
Lars versucht sich, in der Mitte der vielen Passagiere aufzuhalten...
Felswand am Untersberg

Dummerweise bin ich außerdem neugierig und lasse mir erklären, warum die Gondeln vor den zwei, drei Stützpfeilern unterwegs abbremsen. »Bei zu hoher Geschwindigkeit kann es passieren, dass das Zugseil aus der Führung springt«, erklärt der Gondelführer.

Allein deswegen fällt man natürlich noch lange nicht in die Tiefe, »aber dann hängen wir hier ein paar Stunden fest, bevor es weiter geht.« Hätte ich doch erst nach der Rückfahrt zur Talstation gefragt...

Blick von der Gondel zum Unterberg
Gondelfahrt auf den Untersberg

Das herrliche Panorama der umliegenden Berge aber ist der Nervenkitzel alle mal wert. Über dem benachbarten Berchtesgadener Land hängen zwar Wolken,

der Watzmann aber lässt sich dennoch ab und an blicken und verbirgt sich erst wieder hinter einem dichten Wolkenschleier, als wir die Bergstation als erste Gäste des Tages erreichen.

Berggasthof Hochalm
Winterlandschaft am Untersberg
VG Wort
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