Die Salzach und die Salzschifffahrt

Noch ist der Wasserstand recht niedrig

Wieder in der Linzer Gasse angekommen, führt in der Verlängerung der Straße eine Brücke über die Salzach hinüber zur Altstadt. Während Spaziergänger das frühlingshafte Wetter zum Spazieren und Sonne tanken an dem Fluss nutzen, sehen wir in der Ferne verschneite Berge. Nachdem wir sowohl in Stockholm als auch auf Sizilien Schnee zu Ostern hatten, kann uns dies aber nicht mehr schrecken.

Durch den langen Winter und dem alpinen Einzugsgebiet ist der Wasserstand der Salzach recht niedrig, sodass wir noch keine Ausflugsboote in Fahrt sehen. Mit insgesamt 225 Kilometern Länge ist die Salzach der längste Nebenfluss des Inns, wobei allerdings nur der Unterlauf bei Salzburg schiffbar ist - sieht man mal von Kajaks und Plätten ab. Umso erstaunlicher finden wir,

dass die Salzach ihren Namen der Salzschifffahrt verdankt, die im 19. Jahrhundert eingestellt wurde. Wichtiger als die Geschichte und Namensgebung ist uns als Salzburgbesucher, dass sich vom Ufer der Salzach eine freie Sicht auf die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg zur einen und dem Kapuzinerberg zur anderen Seite ergibt. So bieten sich uns immer wieder Standpunkte, von denen sich ganz einfach schöne Bilder der Stadt aufnehmen lassen.