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Konstantinsbogen

nein, das ist nicht der Konstantinsbogen
schade, ausgerechnet beim Regen ist die beste Sicht

Da der Regen kurz nach unserer Ankunft im Hotel Principessa nachlässt, brechen wir zur ersten Erkundungstour auf. Das Ziel ist klar: das Kolosseum. Schließlich gehen wir davon aus, dass der Regenschauer einen Großteil der Touristen in die Restaurants und Hotels gescheucht hat.

Möglich, dass das auch viele andere so gedacht haben. Denn trotz unserer Hoffnung empfängt uns beim Eingang eine recht ansehnliche Warteschlange, die wir uns nun gar nicht antun möchten.

Konstantinsbogen
Konstantinsbogen

Zum Glück befindet sich in der Nähe des Kolosseums das Palatin und, auf dem Weg dorthin, der Konstantinsbogen. Ihn hatte Kaiser Konstantin nach seinem Sieg gegen Maxentius im Jahr 312 in Auftrag gegeben. Dass die Macht Roms zu der Zeit bereits zu schwinden begann, lässt sich daran erkennen, dass lediglich die Reliefs oberhalb der Seitendurchgänge extra für den Bogen geschaffen wurden.

Die anderen Figuren stammen aus älteren Monumenten, aus denen sie heraus gebrochen wurden. Das Fehlen christlicher Symbole soll übrigens dafür ein Indiz sein, dass es bei der Auseinandersetzung der beiden Kaiser nicht um die Religion ging, sondern wohl doch einzig um die Macht im Staat.

Reliefs über den zwei Seitenbögen
Reliefs über den zwei Seitenbögen
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