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Kaiserforen von Rom

Ruinen der Kaiserforen
Ruine des Friedenstempels (?)

Nach dem Kolosseum bietet sich ein Spaziergang über die Kaiserforen an. Das heißt, leider nur zu den Resten derselben. Denn abgesehen davon, dass der Zahn der Zeit den Gebäuden arg zusetzte, befand Benito Mussolini (1883-1945), dass eine Prachtstraße vom Nationaldenkmal bis zum Kolosseum ganz praktisch sei.

Dem Bau dieser Straße wurden weite Teile der Kaiserforen geopfert. Im Kontrast zu diesem zerstörerischen Umgang mit der eigenen Geschichte ließ Mussolini nahe des Kolosseums vier in Stein gemeißelte Karten anbringen, die die Ausdehnung des Römischen Reichs zu verschiedenen Zeiten zeigen.

Standbild zwischen Via Imperiali und dem Cäsarforum
Blick von Via Imperiale zur Trajanssäule

Insgesamt aber ist die Besichtigung der Kaiserforen für den Laien wenig erquickend. Was nützt es uns, wenn man weiß, dass hier das Leben brodelte, die Römer auf den Tranjansmärkten ihre Einkäufe erledigten und Augustus nach dem Sieg über die Brutus und Cassius dem Mars Ultor im Augustus-Forum einen Tempel errichten ließ, wenn wir davon kaum noch etwas erkennen?

So also begnügen wir uns mit einem kurzen Gang über die Foren, schauen uns die gut erhaltene Trajanssäule an und lassen noch einmal den Blick über die kläglichen Reste der Basilica Ulipia und dem Trajans- und dem Cäsar-Forum schweifen, um dann auch schon das nächste Ziel in der Stadt anzusteuern.

Blick über das Trajansforum mit Resten der Basilica Ulpia und der Trajanssäule
Augustusforum
VG Wort
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