Cestiuspyramide

Pyramide aus dem 1. Jahrhundert vor Christus
Porta San Paolo

Die letzten beiden Punkte dieses Spaziergangs sind der evangelische Friedhof an der aurelischen Mauer nahe der Porta San Paolo und die Cestiuspyramide, die wir bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel gesehen hatten.

Und hatte es während unserer Anreise geregnet, so bleiben wir auch dieses Mal nicht vom Wetter verschont, sondern müssen einen leichten Regenschauer über uns ergehen lassen.

die Pyramide und das Stadttor werden heute vom Verkehr stark belastet
Teil der Aurelischen Mauer

Das ist auch nicht weiter tragisch, da die Pyramide als Sehenswürdigkeit eh schnell abgetan ist - interessant ist allenfalls, dass sie bereits 12 vor Christus als Grabmal des Volkstribuns Gaius Cestius errichtet wurde und die Pyramide Teil der aurelischen Stadtmauer ist. Der Verkehrslärm auf der anderen Seite der Pyramide (die Seite Richtung Bahnhof) schreckt uns jedoch vor einem längeren Aufenthalt ab. So bleibt uns der Besuch des evangelischen Friedhofs. In der römisch-katholischen Stadt schlechthin ist er eine Rarität.

Grab von Goethes Sohn aus dem Jahr 1830
der evangelische Friedhof

Er wurde aber nötig, weil sich im 18. Jahrhundert zunehmend Engländer und Deutsche in Rom niederließen. So entdecken wir unter den Pinien unter anderem das Grab von Goethes Sohn August.

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