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Flug nach Rom, Transfer in die Stadt

»Alle Wege führen nach Rom ...«, wie alt dieser Sinnspruch ist, wissen wir natürlich nicht. Wohl aber, dass zumindest einer dieser Wege auf dem Allgäu Airport bei Memmingen beginnt. Leider aber scheint diesen kleinen Flughafen in Rom kaum einer zu kennen.

So werden wir nach der Landung zunächst an das hinterste Eck des Flughafens, fernab der Gateways, verfrachtet, wo wir rund 15 Minuten auf den Bus warten müssen.

Pyramide bei der aurelischen Mauer
Die Wölfin - das Wappentier Roms

Die Einreise geht dafür um so schneller (Schengen) und weil wir nur Handgepäck mitgenommen haben, sind wir schon bald auf der Suche nach dem Ticketschalter der Regionalzüge.

Wie sicher auch viele andere Ankömmlinge. Denn längst haben die Minibus-Unternehmen ihre Stände mit Hinweisen versehen, dass man bei ihnen Zugfahrkarten bekomme.

Colosseum
die größte Ausdehnung des römischen Reichs

Dem ist natürlich nicht so, wie wir erfahren. Stattdessen wird uns, erst auf Englisch, dann im exzellentem Deutsch erklärt, dass wir auch den Minibus nehmen könnten. Der Preis hierfür wäre nur drei Euro teurer als der (Schnell-) Zug »Leonardo da Vinci«

und wir könnten uns außerdem das Ticket für die U-Bahn sparen, da wir direkt bis zum Hotel gefahren werden - wo wir bei der Abreise natürlich auch wieder geholt werden, wenn wir möchten.

Wachablösung beim Palazzo Quirinali
Bogen des Septimius Severus

Wir sind müde, es regnet in Strömen, wir nehmen das Angebot an und werden zehn Minuten später vom Fahrer abgeholt. Vorbei an der Pyramida und einem Teil der Aurelischen Stadtmauer sowie einer kleinen Irrfahrt durch das Viertel rund um der Via Veneta erreichen wir unser Hotel.

Ja, wenn man sich nicht im Rom auskennt, beziehungsweise das Hotel bei den Römern nur »Tea« genannt wird, während wir vom »Principessa« reden, ist es nicht leicht, zum Ziel zu finden. Dennoch sind wir sind froh, den Minibus gewählt zu haben. Soll heißen: Sch ... Wetter!

VG Wort
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