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Museum Argondie

Museum Galerie Argondie

Ebenfalls in der Nähe des Zwischenhalts der Standseilbahn kommen wir etwas überrascht zum Museum, Atelier und Galerie Argondie. Schon von außen wirkt das Gebäude wie ein kleines Hexenhaus. Entsprechend gekleidet fängt uns eine Frau beim Eingang ab.
Ob sie die Künstlerin ist? Nein, die Gemälde im Innern der Argondie stammen von Reon, der 1948 in Prag auf die Welt kam, sich danach lange Zeit in Italien und der Schweiz aufhielt und heute in Frankreich lebt.

mystische Kunst in der Argondie
mystische Kunst in der Argondie
oh lala! (wie aufgesetzt!)

Im Innern erwartet uns eine mystische Welt in Stil der Renaissance. Die Bilder gleichen Fenstern in eine andere Dimension. Dabei steht schon nach wenigen Bildern fest: Hauptthema des Künstlers sind barbusige Schönheiten,

mal mit Vögeln, mal mit Einhörnern und anderen Fabelwesen im Haar, meist aber mit Blättern und Zweigen geschmückt. Die Brüste wirken zwar sehr künstlich aufgesetzt, einen Besuch ist die etwas andere Galerie aber auf jeden Fall Wert.

Schlangenhaar und nicht ganz echt aussehende Brüste
Stimmung im Argondie

«Meine Gemälde sind meine Visionen, meine Träume«, erklärt Reon. Wovon er träumt, verraten die Titel: »Wilde Frau des verbotenen Waldes«, »Die Verlobte des verlorenen Satyr«, »Jungfrauenwald der geheimen Verlobten« oder auch die »Königin des Türkisen Meeres«.

Während die oberste Etage eine reine Galerie ist, befindet sich im Keller eine Art Teeecke. Leise Musik plätschert aus versteckten Lautsprechern, überall strahlt buntes Licht auf die Bilder und Wände. Dazu zieren jede Menge Vasen, Krüge und Schnickschnack ein paar der Regale.

VG Wort
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