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Altneu-Synagoge

Vorraum im Zeremoniensaal
Zeremoniensaal
neunarmiger Kerzenständer

Direkt neben dem Ausgang befindet sich der ehemalige Zeremoniensaal bzw. die Leichenhalle. In den Jahren 1911 und 1912 im pseudoromanischen Stil errichtet, beherbergt er heute den Teil der Ausstellung »Jüdische Traditionen und Bräuche«,

welcher sich mit Krankheiten und Medizin im Getto, Tod und Judenfriedhöfe in Böhmen und Mähren sowie der Prager Begräbnisbruderschaft widmet.

Altneu-Synagode
Altar in der Altneu-Synagoge
Altar in der Altneu-Synagoge

Weiter die Straße runter befindet sich die Altneu-Synagoge. Was mir schon mal gar nicht gefällt: hier werden runde Pappdeckel ausgeteilt, die man sich aufsetzen soll. Aber gut, lange gehalten hat sich das Teil eh nicht.

Die Synagoge selbst wurde bereits Mitte des 13. Jahrhunderts gebaut und hieß damals »Neue« oder »Große« Synagoge, da sie ein noch älteres Bethaus ersetzte. Als es mit der Zeit jedoch immer mehr Synagogen in Prag gab, bürgerte sich die Bezeichnung »Altneu« ein. Neben der Hohen und der Jerusalemer Synagoge ist die Altneu-Synagoge einer der drei Synagogen, in denen heute noch Gottesdienste abgehalten werden.

VG Wort
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