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Veits-Dom und St. Georgs Basilika

Veits-Dom
Veits-Dom
in der St. Georgs Basilika

Vom zweiten Durchgang der Burganlage führt ein schmaler Durchgang zum Sankt Veits-Dom. Oder auch nicht. Denn nachdem der Dom nach über 1.000 Jahre Bauzeit 1929 endlich fertig gestellt wurde, ist er heute das wohl meist besuchte Gebäude in Prag, vor dem sich bereits am Vormittag endlos erscheinende Menschenschlangen bilden.

Wer sich noch im Durchgang befindet, steht noch nicht an. Wohl aber ist dies der beliebteste und scheinbar auch beste Platz, um die zwei gotischen Türme des Doms sowie den barocken »Großen Turm« mit der 15,1 Tonnen schweren Sigismund-Glocke irgendwie aufs Bild zu bringen. Und da muss man sich erstmal durchkämpfen.

und wir sind auch da (-;
Blick von der Orangerie zum Veits-Dom
Die Wachablösung auf dem Weg zum Burgvorplatz

Der Veits-Dom selbst ist heute das geistliche Zentrum von Böhmen. Wer sich die Zeit des ewigen Anstehens nimmt, findet im Innern die Kapelle des Heiligen Wenzels. Sie wurde im Jahr 1345 errichtet und der Jahreszahl entsprechend mit 1345 Halbedelsteinen verziert.
Außerdem befinden sich in der Kathedrale die letzten Ruhestätten der Kaiser Rudolf II. und Karl IV..
Beeindruckend ist sicherlich das Lichtspiel im Dom, das durch 21 bunte Fenster in das Innere strahlt.

Da wir immer noch keine Lust haben, unsere Zeit mit Anstehen zu verbringen, schauen wir uns hingegen die St. Georgsbasilika im Ostteil der Burg an (zwischen Veits-Dom und Goldenes Gässchen).

Sie ist zwar bei Weitem nicht so prächtig, dafür aber immerhin die zweitälteste Kirche in Prag (erbaut 915 bis 922) und, da wir Karten für den kleinen Rundgang mit dem Goldenen Gässchen gekauft haben, für uns frei zugänglich.

St. Georgs Basilika
Apsis in der St. Georgs-Basilika
VG Wort
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