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Kirche Saint-Pierre de Montmartre

Nach dem Friedhofsbesuch gehen wir auf demselben Weg zurück bis zum Moulin Rouge, biegen dann aber nach links in die Rue Lepic. Auf ihr geht es, an Gaststätten vorbei, steil bergauf bis zur Rue des Abbesses. Wer hier rechts abbiegt, kommt nach 300 Metern zur Métrostation Abbesses. Bekannt ist die Station durch ihr grünes Dach. Es besteht aus einer Konstruktion aus Eisen und Glas und wurde von Hector Guimard entworfen.

Ein zweiter von Guimard gestalteter Eingang in die Métro befindet sich beim Porte Dauphine. Wir allerdings biegen nach links ab und folgen der Rue Lepic über einen Rechtsbogen zur Rue Tourlaque und weiter bis zu ihrer Einmündung in die Rue Norvins. Dort halten wir uns rechts, sodass wir bald die Kirche St-Pierre de Montmartre vor uns sehen.

Fassade der Kirche Saint Pierre
Mittelschiff der romanischen Kirche Saint-Pierre de Montmartre
Kirche Saint-Pierre de Montmartre

Zusammen mit den Abteikirchen Saint-Germain-des-Prés und Saint-Martin-des-Champs ist die romanische Kirche St-Pierre de Montmartre eine der ältesten Kirchen von Paris. Sie wurde nach der Gründung eines Benediktinerinnenklosters ab 1133 errichtet und im Jahr 1147 durch Papst Eugen III. geweiht. Womöglich hat die Kirche eine Kapelle aus dem 7. Jahrhundert ersetzt.

Belegt wird dies durch Sarkophage aus der merowingischen Zeit, die hier entdeckt wurden. Berühmt wurde die Saint-Pierre de Montmartre im Jahr 1622, als man glaubte, auf dem zum Kloster gehörenden Grund die Stelle wiedergefunden zu haben, an welcher der Heilige Dionysius und seine Begleiter Rusticus und Eleutherius Mitte des 3. Jahrhunderts enthauptet worden sein sollen.

Innenraum der Kirche Saint-Pierre de Montmartre
Wasserturm nahe der Sacré-Coeur
VG Wort
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