Anzeige

Musée Carnavalet

Musée Carnavalet
Broderie-Parterre

Der Place George Pompidou ist im Norden von der Rue Rambuteau begrenzt. Dieser folgen wir nach rechts durch bis zur Rue des Archives und weiter über die Rue des Francs-Bourgeois bis zum Musée Carnavalet im Hôtel Carnavalet.

Die Räume des im Renaissancestil gebauten Palastes vermitteln einen anschaulichen Eindruck davon, wie die (besser betuchten) Menschen in früheren Jahrhunderten in Paris gelebt haben. Das heißt: hier finden sich Gegenstände aus allen Epochen, welche Paris je erlebt hat, angefangen bei der Zeit des Römischen Reichs.

Musée Carnavalet
Broderie-Parterre aus Buchs und Ziegel
im Musée Carnavalet

Schön finden wir, dass es im Musée Carnavalet - verglichen mit dem Louvre - eher ruhig zugeht. So können wir uns in Ruhe die kunstvoll gestalteten Broderie-Gärten mit Eiben, Buchs und roten Tonscherben anschauen.

Diese sind zum Teil auch von der Straße einsehbar und lockern den aus mehreren Bauten bestehenden Komplex auf.

einst königliches Zimmer
Wandmalereien im Jagdzimmer

Im Museum selbst stellt ein Modell dar, wie die Île de la Cité im 16. Jahrhundert ausgesehen hat. Daneben entdecken wir zahlreiche gotische Skulpturen, etliche Gebrauchsgegenstände wie Stühle und Tische aus verschiedenen Epochen und einige Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.

Bekannter ist das Musée Carnavalet allerdings für seine Uhrensammlung. Denn anders als in den meisten anderen Uhrenmuseen sind viele der Uhren in Betrieb. Das wird dem Besucher vor allem dann deutlich zu Ohren geführt, wenn zur vollen Stunde zahlreiche Uhren nahezu gleichzeitig zu schlagen beginnen.

Bauernhof-Gemälde
Musée Carnavalet
VG Wort